• vom 10.08.2018, 21:29 Uhr

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Klassentreffen in Salzburg




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  • Die Trainer Salzburgs und der Austria kennen einander gut. Überraschungen wird es beim Bundesliga-Schlager keine geben.

Thomas Letsch (l.) und Marco Rose blicken mit Vorfreude auf das Duell. - © apa/Georg Hochmuth

Thomas Letsch (l.) und Marco Rose blicken mit Vorfreude auf das Duell. © apa/Georg Hochmuth

Salzburg. In der dritten Runde erlebt die erweiterte Fußball-Bundesliga ihren ersten Schlager. Am Samstag (17 Uhr) empfängt Meister Red Bull Salzburg mit Austria Wien jenes Team, das als letzte Mannschaft vor Salzburg Meister wurde. Die Salzburger siegten am Mittwoch in der Champions-League-Qualifikation gegen Tetovo mit 3:0 - und waren damit die einzigen österreichischen Vertreter, die in dieser Woche im Europacup punkteten -, die Austria geht mangels Europacup-Qualifikation ausgeruht in den Schlager.

Für Salzburg ist es in dieser Saison das erste Aufeinandertreffen mit einem potenziellen Titelrivalen. Allerdings hat der Meister nach erst zwei Runden schon wieder drei Punkte Vorsprung auf die Wiener. Salzburg-Trainer Marco Rose warnt dennoch: "Austria Wien ist immer ein spannender Gegner. Dieses Jahr sind sie besonders ambitioniert, weil sie wissen, dass sie die letzte Saison vergessen machen wollen. Sie sind ordentlich gestartet, haben zuletzt aber einen kleinen Dämpfer bekommen. Sie werden hier herkommen und alles reinhauen, um Punkte mitzunehmen", sagte Rose. Mit Austria-Trainer Thomas Letsch verbindet Rose eine gemeinsame Vergangenheit. Während Roses Zeit als Nachwuchstrainer in Salzburg war Letsch ebenfalls Nachwuchs- und Liefering-Trainer. "Wir wissen beide, was zu erwarten ist. Wir haben festgestellt, dass sie (Austria, Anm.) es mit dem Ball sehr gut machen. Sie spielen in einer Grundordnung, die unserer sehr ähnlich ist. Am Samstag ist das vielleicht anders, wir werden sehen", meinte der Salzburg-Coach.


Spezielles Spiel für Junuzovic
Auch Letsch meinte: "Wir wissen, was auf uns zukommt. Salzburg hat im Vergleich zur Vorsaison kaum Veränderungen vorgenommen und bisher alles gewonnen", erklärte der Deutsche, der in der Defensive eine zusätzliche Option hat. Der chilenische Linksverteidiger Cristian Cuevas erhielt seine Spielberechtigung. Wichtig sei der Glaube an die eigenen Stärken, hielt Letsch fest. "Wir wollen mitspielen und sie selbst vor Probleme stellen", meinte er. Dies gelang beim 4:0 Ende Mai in der letzten Runde der Vorsaison, als es für Salzburg freilich um nichts mehr ging. 16 Pflichtspiele in Liga und Cup war Salzburg gegen die Austria zuvor ungeschlagen geblieben.

Wie bei den Trainern gibt es auch bei den Spielern ein Wiedersehen: Für Zlatko Junuzovic ist das Spiel gegen die Austria das erste gegen seinen Ex-Klub seit seiner Rückkehr nach Österreich. "Natürlich ist das ein spezielles Spiel für mich. Ich habe dort zweieinhalb sehr gute Jahre gehabt und bin froh, dass ich die durchleben durfte. Ich freue mich sehr auf das Spiel", betonte er. Vom aktuellen Austria-Kader spielten nur Florian Klein und Michael Madl gemeinsam mit dem 30-Jährigen für die Austria. "Es hat sich einiges getan, aber vom Rundherum kenne ich auch noch ein paar Leute", meinte Junuzovic.




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Dokument erstellt am 2018-08-10 17:08:29


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