• vom 23.08.2018, 22:30 Uhr

Fußball

Update: 24.08.2018, 00:27 Uhr

Fußball

Gute Ausgangslage für Rapid




  • Artikel
  • Lesenswert (2)
  • Drucken
  • Leserbrief





  • Schnelle Führung beim 3:1 (2:0) gegen Bukarest.

 Veton Berisha musste früher vom Feld als seine Kollegen.

 Veton Berisha musste früher vom Feld als seine Kollegen.© APA - Hans Punz  Veton Berisha musste früher vom Feld als seine Kollegen.© APA - Hans Punz

Wien. "Gogo raus!" Die Sprechchöre der Rapid-Ultras trübten die Stimmung im Fansektor beim Hinspiel im Europa-League-Play-off gegen Steaua Bukarest. Auf dem Spielfeld kämpfte die Mannschaft für ihren Trainer Goran Djuricin. Und so stand es zur Pause 2:0 für Rapid. Neuzugang Christoph Knasmüllner sorgte bereits in der 4. Minute für die Führung, Routinier Mario Sonnleitner legte nach (39.)

Der Start in Hälfte zwei war dafür denkbar schlecht: Harlem Gnohere traf in Minute 46 zum Anschlusstreffer für die Rumänen. Nur zwei Minuten später sorgte allerdings Stefan Schwab für den späteren Endstand von 3:1, ehe Valon Berisha sechs Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit nach einer Notbremse seine zweite gelbe Karte und damit Rot sah. Damit haben die Grün-Weißen sich eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in Bukarest geschaffen.

Volkswirtschaftlicher Wert

Auch wirtschaftlich gibt es gute Nachrichten. Laut einer Studie von SportsEconAustria im Auftrag von Rapid betrug im Geschäftsjahr 2017/18, in dem der Klub nicht im Europacup vertreten war, die Bruttowertschöpfung durch den laufenden Betrieb und die Fans alleine für die Stadt Wien 47,7 Millionen Euro pro Jahr.

Außerdem errechneten die Studienautoren, dass es 688 Arbeitsplätze in Wien unmittelbar oder mittelbar auf Rapid und seine Fans zurückzuführen seien. 20,15 Millionen Euro an Steuern gingen direkt oder indirekt über Rapid im vorigen Geschäftsjahr ans Finanzamt, davon 11,2 Millionen Euro an lohnabhängigen Steuern. Dazu kamen Umsatzsteuer, sonstige Produktionsabgaben, Gütersteuern, inländische Ertragssteuern und weitere Steuern und Abgaben.

"Positiv angetan" zeigte sich Wirtschaftsgeschäftsführer Christoph Peschek. "Man kann daraus erkennen, dass Investitionen in den Sport im Allgemeinen und Rapid im Besonderen vielfach zurückkommen und der SK Rapid endgültig zu einem nennenswerten Wirtschaftsfaktor für unsere Heimatstadt wurde." Dies kann auch als Replik auf die Kritik an den Subventionen durch die Stadt Wien für das Allianz Stadion verstanden werden.





Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-08-23 16:26:45
Letzte Änderung am 2018-08-24 00:27:25


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Rapid legt Traumstart hin
  2. Salzburg siegt mit Last-Minute-Tor
  3. Rätselraten um Amadou Haidara geht weiter
  4. Nicht nur mit dem Radsport auf Du und Du
  5. Ein Schauspiel mit Nachspiel
Meistkommentiert
  1. WTA fordert Gleichbehandlung von Frauen und Männern
  2. Kipchoge will den Weltrekord
  3. Salzburg gewann Spitzenspiel in St. Pölten

Werbung




Werbung