• vom 04.09.2018, 16:33 Uhr

Fußball

Update: 04.09.2018, 16:55 Uhr

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  • Uefa Nations League: Am Donnerstag erfolgt der Anpfiff, zum Auftakt steigt das Weltmeister-Duell.

UEFA Nations League - Ligen und Gruppen - © APA / M. Hirsch / Wiener Zeitung

UEFA Nations League - Ligen und Gruppen © APA / M. Hirsch / Wiener Zeitung

Wien. (may/apa) Der Modus ist wahrlich etwas unübersichtlich. Dennoch verspricht sich Europas Fußball von der am Donnerstag beginnenden Nations League mehr Wettbewerb, dadurch höheres Zuschauerinteresse und natürlich Mehreinnahmen. Der neue Bewerb für Nationalteams birgt nicht nur eine neue Titelmöglichkeit in Jahren zwischen Welt- und Europameisterschaft sowie die Spannung von Auf- und Abstieg in den vier unterschiedlichen Ligen, sondern auch die Chance, sich einen Platz bei den paneuropäischen Titelkämpfen 2020 zu sichern.

Die Nations League beruht noch auf einer Idee des früheren Uefa-Präsidenten Michel Platini. Der Franzose wollte kleinen Nationen in Osteuropa verlässliche Einnahmen aus der Zentralvermarktung eines neuen Wettbewerbes bescheren. Dafür nimmt die Uefa auch Kritik an einem vermeintlich komplizierten Format mit allen 55 Mitgliedsländern in vier Ligen und insgesamt 16Gruppen in Kauf.


Finale am 9. Juni
Tatsächlich erfordert der Modus eine längere Beschäftigung: Die 55 Teilnehmer sind nach ihrer derzeitigen Stärke in die Ligen A, B, C und D eingeteilt. In jeder Liga wurden vier Gruppen zu je drei oder vier Teams ausgelost, die im Herbst mit Hin- und Rückspiel ausgetragen werden. Die jeweiligen Gruppensieger steigen um eine Liga auf, die jeweiligen Gruppenletzten um eine Liga ab. Die vier Gruppensieger der A-Liga spielen in einem Final Four (Finale am 9. Juni) um den Nations-League-Titel - Italien, Polen und Portugal haben sich als Schauplatz beworben.

Auch hinsichtlich der Qualifikation für die EM, die nunmehr erst im Frühjahr 2019 beginnt, ist die Nations League ausschlaggebend. Nach den Ende November abgeschlossenen Gruppenspielen erfolgt auf dieser Basis die Setzung für die Auslosung am 2. Dezember in Dublin.

In der EM-Qualifikation werden dann in zehn Gruppen insgesamt 20 EM-Startplätze für 2020 ausgespielt. Für die restlichen vier Teilnahmeberechtigungen kommt dann wieder die Nations League ins Spiel - denn aus jeder der vier Leistungsklassen wird es einen weiteren Starter geben. Die vier Gruppensieger der jeweiligen Liga spielen im März 2020 ein Play-off um die Last-Minute-EM-Teilnahme. Damit ist fix, dass eine der kleineren Nationen aus der D-Klasse - etwa Luxemburg, Mazedonien oder Weißrussland - zu Turnierehren kommen wird.

Hat sich der Gruppensieger übrigens zuvor schon regulär ein EM-Ticket gesichert, geht das Startrecht für das Play-off an die nächstbeste nicht qualifizierte Mannschaft des jeweiligen Pools.

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Dokument erstellt am 2018-09-04 16:44:58
Letzte Änderung am 2018-09-04 16:55:58


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