• vom 05.09.2018, 17:15 Uhr

Fußball


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"Für uns gibt es keine Testspiele"




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  • ÖFB-Coach Franco Foda will sein Team gegen Schweden nicht schonen. David Alaba als Kapitän.

Franco Foda will das Testspiel gegen Schweden am Donnerstag dazu nutzen, um Einstudiertes zu verfestigen und Neues auszuprobieren. - © apa/Scheriau

Franco Foda will das Testspiel gegen Schweden am Donnerstag dazu nutzen, um Einstudiertes zu verfestigen und Neues auszuprobieren. © apa/Scheriau

Bad Waltersdorf. Österreichs Nationalmannschaft absolviert am Donnerstag (20.45 Uhr/ORFeins) die Generalprobe für die Nations League. Im Testspiel in der Generali-Arena gegen den WM-Viertelfinalisten Schweden will sich die ÖFB-Auswahl den letzten großen Feinschliff für den neuen Bewerb holen, der am Dienstag mit dem Auswärtsmatch gegen Bosnien-Herzegowina beginnt. Für Teamchef Franco Foda hat die Partie aber keinen Probegalopp-Charakter. "Ich sage immer, für uns gibt es keine Testspiele. Wir wollen jedes Spiel gewinnen", erklärte der Deutsche am Mittwoch im Teamcamp in Bad Waltersdorf.

Das könnte aber ein schwieriges Unterfangen werden, schließlich zeigten die Schweden erst im Sommer bei der WM in Russland ihre Klasse. "Sie sind sehr kompakt, stehen in der Defensive gut und versuchen, schnell ins letzte Drittel zu kommen. Es wird viel um die zweiten Bälle gehen", vermutete der 52-Jährige. Allzu sehr will Foda das Spiel seiner Elf aber gar nicht nach dem Gegner ausrichten. "Wichtig ist, wie wir auftreten." Deshalb sei es auch kein Problem, dass sich die Spielanlage der Tre Kronor, die in Wien ohne den verletzten Goalgetter Emil Forsberg antreten müssen, von jener der Bosnier stark unterscheidet. Das Duell mit den Skandinaviern diene vielmehr dazu, bereits Einstudiertes zu verfestigen und noch das eine oder andere auszuprobieren. Zuletzt gelang das gut - fünf Siege in sechs Partien unter dem Nachfolger von Marcel Koller sprechen eine klare Sprache.


In puncto Aufstellung ließ sich der 52-Jährige nicht in die Karten blicken und verriet lediglich, dass er das Austauschkontingent von sechs Spielern ausschöpfen werde. Es gehe gegen Schweden allerdings nicht darum, Kräfte für den Dienstag zu sparen. "Wir haben danach genügend Zeit und brauchen uns nicht zu schonen", sagte Foda. Tatsächlich haben die Bosnier eine geringere Regenerationszeit. Ihr erstes Nations-League-Match steigt bereits am Samstag in Belfast gegen Nordirland.

Die Partie in Zenica spielt in den Gedanken von David Alaba aktuell noch eine untergeordnete Rolle. Der Bayern-Star legt den Fokus auf den Test gegen Schweden, bei dem er in Abwesenheit des verletzten Julian Baumgartlinger als Kapitän fungiert. "Wir wollen wieder erfolgreich sein und unser Spiel auf den Platz bringen", kündigte der Bayern-Profi an. "Wir haben einen Aufwärtstrend unter dem neuen Trainer, haben uns als Mannschaft wieder zusammengetan." Während Alaba mit seinem Klub optimal in die neue Saison gestartet ist, lief es für Marko Arnautovic, Kapitän im Bosnien-Spiel, weniger gut. Mit West Ham setzte es in vier Runden vier Pleiten. "Klub und Nationalteam sind zwei Paar Schuhe. Ich bin hergekommen, um in diesen zwei Spielen etwas zu erreichen."

Weltmeister-Duell in München
Etwas erreichen wollen auch die übrigen Nations-League-Kandidaten. Kasachstan und Georgien eröffnen am Donnerstag (16 Uhr MESZ) in Astana das neue Spielformat der Uefa. Einzige Partie in der höchsten der vier Ligen ist am Donnerstag der Kracher zwischen Ex-Weltmeister Deutschland und dem neuen Titelträger Frankreich am Abend (20.45 Uhr/ZDF) in München.




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Dokument erstellt am 2018-09-05 17:24:02


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