• vom 15.09.2018, 19:18 Uhr

Fußball

Update: 15.09.2018, 19:25 Uhr

Bundesliga

Salzburg gewann Spitzenspiel in St. Pölten




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Von WZ Online, APA

  • Siege feierten auch Sturm und Hartberg.

Red Bull Salzburg ist in der Fußball-Bundesliga weiter makellos unterwegs. Der Titelverteidiger gewann am Samstag den Schlager bei Verfolger SKN St. Pölten in der NV Arena verdient 3:1 (1:1) und hält damit auch nach der siebenten Runde beim Punktemaximum.

Red Bull Salzburg ist in der Fußball-Bundesliga weiter makellos unterwegs. Der Titelverteidiger gewann am Samstag den Schlager bei Verfolger SKN St. Pölten in der NV Arena verdient 3:1 (1:1) und hält damit auch nach der siebenten Runde beim Punktemaximum.© APAweb, Herbert P. Oczeret Red Bull Salzburg ist in der Fußball-Bundesliga weiter makellos unterwegs. Der Titelverteidiger gewann am Samstag den Schlager bei Verfolger SKN St. Pölten in der NV Arena verdient 3:1 (1:1) und hält damit auch nach der siebenten Runde beim Punktemaximum.© APAweb, Herbert P. Oczeret

Wien. Red Bull Salzburg hat am Samstag das Spitzenspiel der siebenten Fußball-Bundesliga-Runde auswärts gegen St. Pölten mit 3:1 für sich entschieden. Der makellose Titelverteidiger baute mit seinem siebenten Sieg den Vorsprung auf den zweitplatzierten SKN auf sieben Punkte aus. Zumindest vorerst neuer Vierter ist Sturm Graz nach einem 3:2 beim Vorletzten Admira.

Neues Schlusslicht ist der SCR Altach aufgrund einer 1:2-Niederlage beim TSV Hartberg. Die Runde wird am Sonntag mit den Partien Mattersburg - LASK, WAC - Wacker Innsbruck (jeweils 14.30 Uhr) und Rapid - Austria (17.00 Uhr) abgeschlossen.

Salzburg weiter makellos

Red Bull Salzburg ist in der Fußball-Bundesliga weiter makellos unterwegs. Der Titelverteidiger gewann am Samstag den Schlager bei Verfolger SKN St. Pölten in der NV Arena verdient 3:1 (1:1) und hält damit auch nach der siebenten Runde beim Punktemaximum. Der Vorsprung auf die Niederösterreicher, die am Sonntag vom LASK auf Rang drei verdrängt werden könnten, wurde auf sieben Punkte ausgebaut.

Die "Bullen" taten sich gegen die Truppe von Cheftrainer Dietmar Kühbauer sehr schwer, behielten dank Toren von Xaver Schlager (45.), Hannes Wolf (66.) und Fredrik Gulbrandsen (97.) aber doch die Oberhand. Salzburg schaffte damit eine gelungene Generalprobe vor dem Europa-League-Gruppenstart beim deutschen Topclub RB Leipzig am Donnerstag. Für St. Pölten war vor 5.511 Zuschauern ein Eigentor von Marin Pongracic (25.) zu wenig, der Letzte der vergangenen Saison kassierte die erste Saisonniederlage. Gegen Salzburg war es die neunte Liga-Niederlage im neunten direkten Duell.

Die Partie begann wie erwartet, die Salzburger schnürten die extrem tief stehenden Hausherren in der eigenen Hälfte ein. Die Gäste hatten allerdings große Probleme damit, den Abwehrriegel zu knacken. St. Pölten verteidigte aber nicht nur geschickt, sondern ging aus dem Nichts heraus in Führung. Nach einem Haas-Kopfball kam Pak Kwang-ryong im Strafraum nicht zum Abschluss, dafür beförderte Pongracic den Ball unglücklich ins eigene Netz.

Erst danach kamen die klar feldüberlegenen Salzburger zu ihren ersten richtigen Chancen, Goalie Christoph Riegler nahm Wolf den Ball vom Fuß (25.) und parierte einen Dabbur-Kopfball (27.). Kurz vor dem Pausenpfiff musste sich der 26-Jährige aber doch erstmals geschlagen geben - wegen eines Missverständnisses. Pak verlängerte eine Yabo-Ecke unmittelbar vor dem herausfliegenden Riegler und der goldrichtig stehende Schlager vollendete aus kürzester Distanz.

Nach Wiederbeginn trauten sich die Hausherren etwas mehr zu und hätten auch neuerlich in Führung gehen können. Nach einem Konter und einer idealen Pak-Hereingabe schoss Daniel Luxbacher am Fünfer in die Wolken, anstatt ins leere Tor (51.). In der Folge hatte der Meister, bei dem erstmals in der laufenden Ligasaison Alexander Walke das Tor hütete, ein klares Chancenübergewicht. Dabbur schoss daneben (57.) und Andreas Ulmer hatte bei einer Direktabnahme mit einem Lattentreffer Pech (65.).

Das leistungsgerechte 1:2 war nur aufgehoben. Eine Minute später konnte der starke Riegler zwar vor Schlager retten, war gegen den Abstauber von Wolf aber machtlos. Dabbur (84.), Gulbrandsen (91.), der in der Schlussphase zu seinem Comeback kam, und Takumi Minamino (95.) hätten noch erhöhen können. Das 1:3 fiel schlussendlich noch in der letzten Aktion. Nach Wolf-Vorlage bezwang Gulbrandsen den chancenlosen Riegler mit einem Lupfer. St. Pölten verlor damit nach zwölf Pflichtspielen ohne Niederlage wieder einmal.

Sturm drehte bei 3:2 Spiel gegen die Admira in Überzahl
Sturm Graz hat nach vier sieglosen Spielen in der Fußball-Bundesliga wieder einen vollen Erfolg gefeiert. Die Grazer drehten am Samstag in Überzahl einen Rückstand gegen die Admira zu einem 3:2-(1:1)-Sieg. Alle Tore wurden dabei von Ex-Admiranern erzielt. Peter Zulj brachte die "Blackys" in Führung (12.). In der Schlussphase sorgten Philipp Hosiner (72.) und Markus Lackner (86.) für den Sieg.

Marin Jakolis schwächte die Admira nach 66 Minuten in Führung liegend durch zwei Gelbe Karten innerhalb von 52 Sekunden selbst. Zuvor hatten Seth Paintsil (24.) und Pyry Soiri (58.) mit ihren jeweils ersten Toren die Niederösterreicher sogar in Führung gebracht.

Die Gäste gingen mit dem ersten nennenswerten Angriff in Führung. Lackner chippte den Ball auf den Flügel zu Philipp Huspek, der mit seiner Flanke den völlig frei stehenden Zulj fand. Der Teamspieler nahm den Ball aus der Luft und schob überlegt ein. Acht Minuten später reklamierte Lukas Grozurek Elfmeter, weil sein Schuss von Sebastian Bauer mit dem Unterarm zum Eckball geklärt wurde. Schiedsrichter Dieter Muckenhammer ließ in dieser heiklen Situation weiterlaufen.

Der Ausgleich der Niederösterreicher fiel überraschend. Nach einem Sturm-Ballverlust in der Vorwärtsbewegung schaltete Stephan Zwierschitz schnell und bediente Paintsil mit einem Lochpass ideal. Der Ghanaer schob bei seinem Liga-Debüt ohne Mühe ein. Nur Augenblicke zuvor hatte Marin Jakolis die erste Chance der Gastgeber, er scheiterte jedoch aus spitzem Winkel (23.).

Danach nahm die Partie Fahrt auf und die 2.400 Zuseher bekamen gute Gelegenheiten auf beiden Seiten zu sehen. Zunächst versuchte Daniel Toth, Jörg Siebenhandl zu düpieren. Der Grazer Goalie rechnete bei einem Freistoß aus großer Distanz mit einer Flanke, der direkte Versuch von Toth verfehlte das Ziel knapp (31.). Auf der Gegenseite produzierte Bauer beinahe ein Eigentor, die abgefälschte Hereingabe von Otar Kiteishvili strich am Tor vorbei (34.).

Die erste Chance nach Seitenwechsel fanden die Südstädter vor, doch Siebenhandl stellte bei einem Zwierschitz-Kopfball seine Reflexe unter Beweis (50.). Sieben Minuten später war Siebenhandl machtlos. Ein Kopfball des finnischen Angreifers Soiri fand über den Oberschenkel von Dario Maresic den Weg ins Tor (58.).

Jakolis sah innerhalb von 52 Sekunden zurecht zweimal die Gelbe Karte. Dies sollte sich rächen. Eine Kombination von Ex-Admiranern brachte den Ausgleich. Grozurek bediente den rund zwei Minuten zuvor eingewechselten Hosiner ideal, der per Kopf sein zweites Saisontor erzielte (72.). Mit Lackner versetzte ein weiterer Ex-Admiraner seinem ehemaligen Club mit einem Weitschuss den K.o.-Schlag (86.), womit sich Sturm zumindest vorerst an die vierte Stelle verbesserte. Die Admira rutschte auf Platz elf ab.



Hartberg gewann Kellerduell gegen Altach mit 2:1

Hartberg hat das Kellerduell der Fußball-Bundesliga für sich entschieden. Der Aufsteiger feierte gegen Altach einen 2:1-Heimsieg und verbesserte sich dank des ersten Saisonsieges zumindest vorerst auf Platz acht. Die Vorarlberger hingegen rutschten ans Tabellenende ab. Adrian Grbic hatte die Gäste in Führung gebracht (82.), Treffer von Ivan Ljubic (86.) und Philipp Siegl (92.) drehten die Partie.

Vor knapp 2.366 Zuschauer entwickelte sich von Beginn an eine flotte Partie, in der zunächst die Gäste mehr vom Spiel hatten. Erstmals wirklich gefährlich wurde es in der 33. Minute, als Tobias Kainz den Ball bei einem Rettungsversuch vor dem einschussbereiten Kristijan Dobras an die eigene Latte setzte.

Danach kamen auch die Hartberger zweimal der Führung nahe. In der 36. Minute verfehlte ein Schuss von Rajko Rep nur knapp das Tor, vier Minuten später scheiterte Youba Diarra an Altach-Goalie Martin Kobras, der Andreas Lukse wieder als Nummer eins ablöste.

Diese Entscheidung von Coach Werner Grabherr sollte sich spätestens in der zweiten Hälfte zunächst bezahlt machen. Kobras parierte mit einer spektakulären Flugeinlage einen Schlenzer von Christoph Kröpfl (58.) und rettete bei einem Schuss von Diarra aus spitzem Winkel (66.).

Bei den lange Zeit besten Chancen der Hartberger musste der Vorarlberger Schlussmann gar nicht eingreifen. Der eingewechselte Fabian Schubert zielte in der 62. Minute allein vor dem Tor am langen Eck vorbei und schaffte es elf Minuten später, den Ball aus fünf Metern am leeren Tor vorbeizuschießen.

Die Strafe dafür folgte in der 82. Minute. Christian Gebauer zog auf der rechten Seite auf und davon und bediente Grbic, der den Ball in Abwesenheit des erkälteten Goalgetters Hannes Aigner aus kurzer Distanz ins Netz beförderte. Trotz dieses Tiefschlags gelang den Hartberger noch die Wende: Nach einer zur kurz abgewehrten Flanke war Ljubic in der 86. Minute mit einem sehenswerten Volley ins lange Eck erfolgreich. In der 92. Minute landete der Ball nach einem Corner vor den Füßen von Philipp Siegl - bei dessen abgefälschtem Aufsitzer war Kobras ebenfalls machtlos.





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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-09-15 19:24:27
Letzte Änderung am 2018-09-15 19:25:31


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