Wien. Wiener Derbys im Allianz Stadion zeigen immer wieder dasselbe Muster. Zwischen den Spielern kochen die Emotionen hoch, grün-weiße Fans sorgen des Öfteren für unrühmliche Szenen, und Rapid gewinnt nicht - so geschehen auch am Sonntag beim 1:0-Erfolg der Austria. Die Bilanz der Hütteldorfer gegen den Erzrivalen in der neuen Arena steht bei drei Niederlagen und zwei Remis.

Dass die Negativserie bestehen blieb, hat sich Rapid zu einem guten Teil selbst zuzuschreiben, immerhin wurden in den ersten 45 Minuten einige Hochkaräter vernebelt. Diese Chancen hätten laut Trainer Goran Djuricin für zwei Siege gereicht. Am Ende setzte es jedoch eine Niederlage, die es im Westen Wiens brodeln lässt. Das anstehende Programm Rapids hat es nämlich in sich, geht es doch in den kommenden Tagen gegen Spartak Moskau (Europa League), Red Bull Salzburg (Liga) und Mattersburg (Cup) weiter. Es besteht die Gelegenheit zur Trendwende, aber auch die Gefahr eines Absackens. Folgen unbekannt.