Wien. Rapid startet am Donnerstag (18.55 Uhr/live Dazn) im Rekordmeisterduell mit Spartak Moskau in die Fußball-Europa-League. Die Rollen vor dem Gastspiel der Russen im Allianz Stadion sind verteilt, die Hütteldorfer versuchen als Außenseiter im Auftaktspiel der Gruppe G Punkte zu sammeln. Nach der 0:1-Niederlage im Derby gegen die Austria wäre ein Erfolgserlebnis enorm wichtig. "Es ist ein Vorteil, wenn man englische Runden hat, dass man sich schnell wieder auf ein anderes Ziel fokussieren kann. Wir können morgen wieder viel gut machen", weiß Innenverteidiger Mario Sonnleitner.

Gegen die Austria kam die Niederlage aufgrund fehlender Effizienz zustande. Die Leistung war vor der Pause sehr ansprechend. "Wir haben erste Hälfte richtig viel gut gemacht. Wenn wir daran anknüpfen können, ist es sicher möglich, einen oder drei Punkte zu holen", sagt Trainer Goran Djuricin, der allerdings gehörig unter Druck steht. Die Fans fordern schon länger seine Ablöse, in der Bundesliga-Tabelle liegt Rapid als Siebenter unter dem Strich.

Hoffnung macht da schon eher die Bilanz gegen russische Teams. In 14 Partien verloren die Wiener nur 2004 zu Hause gegen Rubin Kasan. Der Aufstieg in der zweiten Uefa-Cup-Qualifikationsrunde gelang dank eines Auswärts-3:0 trotzdem. Daneben stehen sieben Siege und sechs Remis zu Buche. "Das stimmt mich sehr zuversichtlich, deshalb ist die Chance zu punkten, relativ hoch", meint Djuricin. Gegen Teams aus Moskau gab es bisher fünf Siege und fünf Remis. Zweimal war bisher Spartak der Gegner: 1966 behielten die Grün-Weißen nach einem 1:1 in Moskau dank eines 1:0 im Praterstadion in der zweiten Runde des Cup der Cupsieger die Oberhand.