• vom 04.10.2018, 13:02 Uhr

Fußball

Update: 04.10.2018, 13:47 Uhr

Cristiano Ronaldo

"Mein Gewissen ist rein"




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Von WZOnline, APA, Reuters, dpa, AFP

  • Ronaldo weist den Vorwurf der Vergewaltigung einer US-Amerikanerin vehement zurück.

"Ich weise alle Anschuldigungen, die gegen mich erhoben werden, strikt zurück", schrieb Ronaldo auf Twitter.

"Ich weise alle Anschuldigungen, die gegen mich erhoben werden, strikt zurück", schrieb Ronaldo auf Twitter.© APAweb/AP, Luca Bruno "Ich weise alle Anschuldigungen, die gegen mich erhoben werden, strikt zurück", schrieb Ronaldo auf Twitter.© APAweb/AP, Luca Bruno

Las Vegas. Die Bewegung #MeToo habe einer US-Amerikanerin aus Nevada den Mut gegeben, Fußball-Star Cristiano Ronaldo wegen Vergewaltigung im Juni 2009 in einem Penthouse in Las Vegas zu verklagen. Das sagte der Anwalt der Frau, Leslie Stovall, am Mittwoch (Ortszeit) in Las Vegas. Ronaldo hatte den Vorwurf davor im Kurznachrichtendienst Twitter vehement zurückgewiesen.

"Vergewaltigung ist ein abscheuliches Verbrechen und gegen alles, das ich bin und woran ich glaube", schrieb der 33-jährige Portugiese am Mittwoch. Dank seines reinen Gewissens warte er in Ruhe auf die Ergebnisse der Untersuchungen. Ronaldos Anwälte hatten am Freitag damit gedroht, den "Spiegel" wegen einer "unzulässigen Verdachtsberichterstattung" und Verletzungen der Persönlichkeitsrechte zu verklagen. Das deutsche Nachrichtenmagazin hatte als erstes Medium über die angebliche Vergewaltigung berichtet.

Eine Antwort: Zivilklage

Die im "Spiegel" namentlich genannte Frau hatte vor dem Bezirksgericht in Clark County (Nevada) eine Zivilklage eingebracht. Die Polizei bestätigte dies ohne Nennung von Namen der Betroffenen. Der Anwalt der Frau betonte am Mittwoch in einer Pressekonferenz, es habe seiner Mandantin Courage gegeben, zu sehen, dass andere Frauen Missbrauch öffentlich gemacht hätten.

Kathryn Mayorga hatte die angebliche Vergewaltigung 2009 ohne Nennung des Täters bei der Polizei angezeigt. An das damals vereinbarte Stillschweigen und die Annahme einer Zahlung von 375.000 Dollar (ca. 325.000 Euro) fühle sie sich nicht mehr gebunden, sagte die Frau und will diese Vereinbarung nun für nichtig erklären lassen. Sie hätte damals psychische Probleme gehabt, die weiterhin bestünden, und sei unter Druck gesetzt worden. Sie verlange laut ihrem Anwalt nun mindestens 200.000 Dollar Schadenersatz.





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Dokument erstellt am 2018-10-04 13:03:50
Letzte Änderung am 2018-10-04 13:47:07


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