• vom 05.10.2018, 16:49 Uhr

Fußball

Update: 05.10.2018, 19:48 Uhr

Europa League

Jetzt wieder Mattersburg




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  • Didi Kühbauer hadert nach dem 1:3 gegen die Glasgow Rangers mit der Fitness der Rapidler.

"Schneller greifen!" Neo-Rapid-Coach Didi Kühbauer hatte in Schottland alle Hände voll zu tun. - © apa/Fohringer

"Schneller greifen!" Neo-Rapid-Coach Didi Kühbauer hatte in Schottland alle Hände voll zu tun. © apa/Fohringer

Wien. Nach dem Einstand in der Europa League wird es für Dietmar Kühbauer mit Rapid auch in der Bundesliga ernst. Die Wiener empfangen am Sonntag den SV Mattersburg, müssen dabei die Strapazen des 1:3 gegen die Rangers abschütteln und unbedingt drei Punkte einfahren, um in der Tabelle dem sechsten Rang wieder näherzukommen. Von einem Platz in der Meistergruppe sind die achtplatzierten Grün-Weißen derzeit vier Zähler entfernt - die Folge von zuletzt drei Liga-Niederlagen en suite. Dieser Abwärtstrend soll nun gestoppt werden. "Ein Sieg ist notwendig, damit wir dort hinkommen, wo wir hinkommen wollen", erklärte Kühbauer.

Mit welchem Personal das gelingen soll, ließ der 47-Jährige offen. "Die Leute, die auf dem Platz stehen, werden das machen, was man braucht, um als Sieger vom Platz zu gehen", versprach Kühbauer. Mateo Barać wird nicht dazu zählen - nach der Attacke von Alfredo Morelos trat der kroatische Innenverteidiger am Freitag die Heimreise aus Glasgow mit einem verbundenen Auge an. Kühbauers Spieler werden dennoch gegen Mattersburg mit großem Einsatz bei der Sache sein, wie der Coach ankündigte. "Wir müssen in die letzte Zone kommen, da muss Dampf dahinter sein." Der Burgenländer hatte nach dem Rangers-Match gemeint, dass ein "körperliches Problem" erkennbar gewesen sei. Dass es sich dabei - wie von mancher Seite interpretiert - um eine Kritik an seinem Vorgänger Goran Djuricin gehandelt habe, wies Kühbauer entschieden zurück. "Es geht um die physische Präsenz in den Duellen, das ist ein Unterschied zur konditionellen Verfassung."


Lehre aus dem Cup-Spiel
Gerade gegen einen Gegner wie die Mattersburger kommt der Zweikampfstärke eine besondere Bedeutung zu. "Der Trainerwechsel greift, sie haben ein System gefunden. Aber ich glaube schon, dass wir die größere Qualität haben", sagte Kühbauer. Davon war beim erzitterten Cup-Aufstieg vor eineinhalb Wochen im Pappelstadion wenig zu sehen. "Aber so wie in diesem Match werden wir nicht mehr auftreten, das kann ich garantieren", betonte Kühbauer. Die Statistik spricht für diese Ankündigung. Die Hütteldorfer sind gegen Mattersburg seit elf Liga-Partien ungeschlagen. Zudem verlor von den vergangenen acht Trainern nur einer sein Meisterschaftsdebüt: Damir Canadi.

Mattersburg-Coach Klaus Schmidt hat schon für Sonntag einen gewissen Trainereffekt einkalkuliert. "Bei jedem Trainerwechsel ist es so, dass eine Mannschaft danach anders auftritt, und davon gehen wir auch jetzt aus", erklärte der Steirer, der selbst erst seit wenigen Wochen im Amt ist und zuletzt zwei Liga-Siege holte. Dazwischen gab es das unglückliche Cup-Aus gegen Rapid. "Aber immerhin waren wir auf Augenhöhe, das ist wichtig fürs Selbstvertrauen", so Schmidt. Als Vorteil für den SVM könnte sich auch Rapids kräftezehrender Glasgow-Trip erweisen. "Doch das Stadion mit 20.000 Zuschauern wird ihnen sicher drüberhelfen."

Den Schwung aus der Europa League nach dem 3:1 gegen Celtic Glasgow in die heimische Bundesliga mitnehmen will am Sonntag auch Red Bull Salzburg. Dort wartet allerdings auswärts freilich ein unangenehmer Gegner: Sturm Graz.

tipico-Bundesliga, 10. Runde:

Samstag:

Altach - Austria Wien17.00 Uhr

Wolfsberg - Hartberg17.00 Uhr

St. Pölten - Admira17.00 Uhr

Sonntag:

Rapid - Mattersburg14.30 Uhr

Innsbruck - Lask14.30 Uhr

Sturm Graz - Salzburg17.00 Uhr




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-10-05 16:57:37
Letzte Änderung am 2018-10-05 19:48:30


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