• vom 07.06.2018, 17:41 Uhr

Fußball-WM 2018

Update: 08.06.2018, 10:25 Uhr

Fußball

Foda setzt auf seine Deutschland-Helden




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  • ÖFB-Teamchef möchte im Hit gegen Brasilien nominell nicht groß umstellen - taktisch gilt es sich anzupassen.

Bad Tatzmannsdorf. Österreichs Teamchef Franco Foda plant für das nächste mit Spannung erwartete Testspiel am Sonntag (16Uhr/ORFeins) in Wien gegen Brasilien keine gröberen personellen Änderungen. Gegen den Rekordweltmeister könnte eine ähnliche Elf beginnen wie vergangenen Samstag beim historischen 2:1-Sieg gegen Deutschland - wenn auch in taktisch leicht veränderter Formation.

"Ich habe Vertrauen zu allen Spielern", betonte Foda am Donnerstag im Teamcamp in Bad Tatzmannsdorf. "Es ist durchaus möglich, dass ich am Sonntag vielleicht ein, zwei Positionen verändere." Einige der 26 nominierten Kaderspieler werden dadurch in keinem der drei Tests zum Einsatz gekommen sein. "Die Qualität im Training ist sehr, sehr hoch", meinte Foda aber anerkennend zu deren Engagement.


Mit welchem Torhüter er in die im Herbst beginnende Nations League gehen will, ließ Foda offen. Nach dem Fehler von Jörg Siebenhandl gegen Deutschland könnte gegen Brasilien Heinz Lindner ins Tor zurückkehren. Bis zum folgenden Lehrgang im September sollen dann eine Nummer eins und eine Nummer zwei bestellt werden. Foda: "Aber es ist im Fußball so: Man muss sich immer neu beweisen." Die nächste Chance dazu bietet sich gegen Brasilien. Foda überlegt, ob er gegen das 4-3-3 der Seleção in der Defensive vielleicht von einer Dreier- auf eine Viererkette umstellt. David Alaba würde dann ins linke Mittelfeld nach vor geschoben. Das Nachmittagstraining am Donnerstag sagte Foda wegen des aufgrund der Regenfälle des Vortags im Burgenland tiefen Bodens ab, nachdem er am Vormittag etwas länger mit dem Team gearbeitet hatte.

Die konkrete taktische Gegner-Vorbereitung beginnt am Freitag. Foda geht davon aus, dass Brasiliens Superstar Neymar nach seinem geglückten Kurz-Comeback am Sonntag gegen Kroatien gegen das ÖFB-Team von Beginn an spielen wird. "Es wäre für uns alle schön, er ist ein außergewöhnlich guter Spieler", sagte der Deutsche. "Ich glaube aber trotz allem, dass wir in der Lage sind, auch diesen Spieler unter Kontrolle zu halten."

Im Vergleich mit den in Ballbesitz extrem starken Deutschen ("Sie können mit Ruhe und Geduld eine Mannschaft auseinandernehmen") würden die Brasilianer zielstrebiger in Richtung Tor spielen. "Sie haben extrem hohes Tempo", warnte Foda. Allerdings hätte auch der Rekordweltmeister - wie Deutschland - kleine Schwächen. Ohne Details zu nennen, meinte Foda: "Die gilt es zu bespielen."




Schlagwörter

Fußball, ÖFB, Brasilien

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-06-07 17:46:13
Letzte Änderung am 2018-06-08 10:25:14



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