• vom 09.06.2018, 13:02 Uhr

Fußball-WM 2018

Update: 09.06.2018, 14:16 Uhr

Fußball

Keine Angst vor den Zauberern




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  • Nationalelf geht zuversichtlich in den Länderspiel-Hit gegen Brasilien am Sonntag ab 16 Uhr.

Teamchef Franco Foda (r.) weiß, was gegen den Rekordweltmeister zu tun ist. - © apa/Jäger

Teamchef Franco Foda (r.) weiß, was gegen den Rekordweltmeister zu tun ist. © apa/Jäger

Wien. Auf das österreichische Nationalteam wartet nach seinem jüngsten Erfolgslauf am Sonntag (16 Uhr/ORFeins) der nächste Härtetest. Rekordweltmeister Brasilien absolviert in Wien seine WM-Generalprobe. Mit ähnlichen Tugenden wie zuletzt beim 2:1-Sieg gegen Weltmeister Deutschland will die ÖFB-Auswahl auch gegen Neymar und Co. reüssieren. "Wir wissen, was uns erwartet - ein absolutes Weltklasse-Team mit großer individueller Klasse", sagte Teamchef Franco Foda. Wie schon gegen die Deutschen forderte er einen selbstbewussten Auftritt, Mut und Entschlossenheit. Seine Mannschaft hätte allen Grund dazu: In den vergangenen sieben Länderspielen gab es sieben Siege, fünf davon seit Fodas Amtsantritt. Ein weiterer würde für neue Rekorde sorgen.

"Wir haben gegen Deutschland gezeigt, dass wir auch gegen die Besten bestehen können", meinte Foda. "Jetzt wollen wir am Sonntag noch einmal investieren, noch einmal alles heraushauen, um noch einmal ein gutes Spiel an den Tag zu legen", so Foda.


Taktisch könnte das Konzept etwas anders aussehen, gegen das 4-3-3 der Zauberer vom Zuckerhut doch statt der Dreier- auch eine Viererkette in der Abwehr wirksam sein. Brasiliens Defensive agiert kompakt, dazu kommen extrem schnelle Offensivkräfte. "Brasilien spielt zielstrebig in Richtung Tor", warnte Foda. "Sie haben Spieler, um extrem schnell umzuschalten."

Neben Neymar, der erstmals nach seinem Ende Februar erlittenen Bruch des fünften Mittelfußknochens von Beginn an spielen dürfte, bürgen auch Willian (Chelsea), Douglas Costa (Juventus Turin) und Spielmacher Philippe Coutinho (FC Barcelona) für offensive Qualität. Dazu kommt Mittelstürmer Gabriel Jesus von Englands Meister Manchester City.

Arnautovic mit Gips
Foda kann aus seinem gesamten 26-Mann-Kader wählen, wiewohl Offensivstar Marko Arnautovic mit gebrochener Hand einlaufen wird. Der West-Ham-Stürmer erlitt im Training eine kleine Absplitterung im Mittelhandknochen, ein Sportgips war die Folge. "Es ist nichts Schlimmes. Es stört mich nicht. Ich spiele nicht mit meinen Händen, ich spiele mit meinen Füßen. Wenn die Füße irgendwas hätten, dann sollte man nervös sein", so Arnautovic. Übrigens hatte der 29-Jährige auch beim jüngsten ÖFB-Duell mit Brasilien im November 2014 eine gebrochene Hand samt Spezialmanschette - damals ging das Spiel knapp mit 1:2 verloren.




Schlagwörter

Fußball, WM-Test, Brasilien

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-06-08 16:34:17
Letzte Änderung am 2018-06-09 14:16:07



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