Rom. Das Einschlagen im Doppel verlief für Dominic Thiem erfolgreich, ab heute, Mittwoch, wird es für Österreichs Tennis-Aushängeschild auch im Einzel ernst.

Nach dem knappen 6:3, 3:6, 10:7-Erfolg mit Jürgen Melzer gegen die Italiener Filippo Baldi/Andrea Pellegrino trifft Thiem in der zweiten Partie des Tages beim Masters-1000-Turnier in Rom (wegen Regens verzögerte sich das Programm) auf den Spanier Fernando Verdasco - ein denkbar hartes Los zum Auftakt. Zwar ist Thiem als Weltranglistenvierter der Papierform nach klarer Favorit gegen den mit 35 Jahren um genau zehn Jahre älteren Verdasco, allerdings hat er in bisher drei Begegnungen noch nie gegen ihn gewonnen.

Das bisher letzte Duell - das einzige auf Sand - endete vor einem Jahr in Rio mit einer bitteren 4:6, 0:6-Abfuhr. "Verdasco ist schon tough", sagt der Niederösterreicher über den Weltranglisten-38. "Er kann mir schon mit einigen Sachen weh tun." Positiv stimmt Thiem aber seine (Sandplatz-)Form: "Ich glaube schon, dass ich jetzt besser spiele als letztes Jahr in Rio", sagt er.

In Rom hat der 25-Jährige außerdem nicht viele Punkte zu verteidigen, im Vorjahr kam bei seinem vierten Antreten überraschend schon in der zweiten Runde das Aus. Diesmal hat sich Thiem, der vor zwei Jahren im Semifinale stand, "zumindest das Viertelfinale" vorgenommen. Der erste Schritt dorthin soll heute gemacht werden. (art/apa)