Pebble Beach. Für Österreichs Golfprofis lief es am "Moving Day" der 119. US Open gar nicht gut. Denn Sepp Straka und Bernd Wiesberger büßten mit fehlerhaften Runden am dritten Tag etliche Plätze ein. In Führung bei dem mit 12,5 Millionen Dollar dotierten Traditionsturnier liegt weiter der US-Amerikaner Gary Woodland.

Der 35-jährige Woodland verteidigte Platz eins einen Schlag (202) vor Olympiasieger Justin Rose aus England. Auf dem geteilten dritten Rang liegt Brooks Koepka (206) - dessen Chance auf den dritten US-Open-Sieg in Folge noch lebt. Der 15-fache Major-Sieger Tiger Woods rangiert nach einer 71er-Runde auf dem geteilten 27. Platz (213 Schläge).

Insgesamt drei Schläge mehr als der "Tiger" benötigte Straka, der am Samstag vor allem mit den Annäherungen (neun getroffene Grüns) und Putts hadern musste. Nach einer 76er Runde auf dem Par-71-Kurs liegt der 26-jährige in den USA lebende, gebürtige Wiener auf dem geteilten 48. Rang. Immerhin die beste Debüt-Platzierung eines Österreichers bei einem Major seit Martin Wiegele (70.) 2008 hat der Longhitter aber nach wie vor selbst in der Hand.

Bei Wiesberger lief vor der kalifornischen Küste trotz nahezu perfekter Bedingungen noch weniger zusammen. Der Burgenländer verzeichnete nur eine 78er-Runde und blieb damit sieben über Par. Dem 33-Jährigen, der in Pebble Beach nach langer Zwangspause sein erstes Major seit dem Masters im April 2018 spielt, unterliefen acht Bogeys (Schlagverluste) bei nur einem Birdie. Das machte vor dem Schlusstag am Sonntag in Summe (71, 73, 78) neun Schläge über Platzstandard. Im 79-köpfigen Feld, das den Cut schaffte, lag er auf Rang 78.