Wimbledon. Sie ist amtierende French-Open-Siegerin und Nummer eins der Damen-Tennis-Welt - doch mit den Hoffnungen auf einen Sieg bei den All England Championships in Wimbledon wurde es vorerst nichts: Ashleigh Barty musste sich schon im Achtelfinale des dritten Major-Turniers des Jahres verabschieden. In der Runde der letzten 16 kam mit 6:3, 2:6, 3:6 das Aus gegen Alison Riske.

Die 29-Jährige aus Pittsburgh ist damit die nächste Überraschung im an solchen nicht gerade armen Tennis-Turnier an der Church Road. In der Weltrangliste nur auf Platz 55 liegend, hat sie nun ihren größten Erfolg auf Grand-Slam-Ebene geschafft. Ihr bisher bestes Abschneiden war ein Achtelfinale bei den US Open 2013, in Wimbledon war sie zuvor nie über eine dritte Runde hinausgekommen.

Die ultimative Herausforderung steht Riske freilich noch bevor, trifft sie nun doch auf die siebenfache Wimbledon- und 23-fache Grand-Slam-Siegerin Serena Williams. Ihre Landsfrau hatte mit der Spanierin Carla Suárez Navarro mit 6:2, 6:2 kurzen Prozess gemacht.

Ebenso klar zog Rafael Nadal bei den Herren ins Viertelfinale ein: Er setzte sich gegen den Portugiesen João Sousa mit 6:2, 6:2, 6:2 durch. (art)