Hachioji. Der Tiroler Jakob Schubert hat am Mittwoch seine dritte Medaille bei den Kletter-Weltmeisterschaften in Hachioji gewonnen. Der 28-Jährige holte im abschließenden Kombinations-Bewerb im olympischen Format mit 35,00 Punkten hinter dem überragenden Japaner Tomoa Narasaki (4,00) Silber. Bronze ging an den Kasachen Rischat Chaibullin (40,00).

Schubert legte den Grundstein für die Medaille mit Rang eins im Vorstieg. Zuvor war er im achtköpfigen Finale im Speed (7.) und Bouldern (5.) nicht ganz vorne zu finden gewesen. Schubert hatte bei den aktuellen Titelkämpfen davor bereits Silber im Bouldern und Bronze im Vorstieg gewonnen. Insgesamt hält er nun bereits bei acht WM-Medaillen.

Kombination hatte Priorität

Vor allem auf die Kombination hatte er im Vorfeld viel Wert gelegt, handelt es sich dabei doch um jenen Bewerb, der im kommenden Jahr bei den Olympischen Spielen in Tokio bei der Premiere von Klettern zur Austragung kommt. Schubert hat daher wie viele andere Spitzenkletterer auch sein Training umgestellt - mit Erfolg, wie sich nun herausstellte.

Direkte Rückschlüsse auf Olympia kann man aber nur bedingt ziehen, werden die Medaillenkämpfe in einem Jahr doch anders als bei der WM im Freien ausgetragen. Die klimatischen Verhältnisse werden eine weitere Herausforderung sein, auf die sich die Kletterer einstellen müssen. (apa/red)