Dominic Thiem draußen, Roger Federer draußen, Novak Djokovic draußen: Insofern ist Österreichs Tennis-Ass mit seinem Ausscheiden im Viertelfinale des Masters-1000-Turniers in guter Gesellschaft.

Für Thiem wird dies freilich ebensowenig ein Trost sein wie die Tatsache, dass er mit seinem Peking-Titel - seinem ersten auf der herbstlichen Asien-Tournee - und dem Erreichen der Runde der letzten Acht in Shanghai durchaus positiv Bilanz ziehen kann.

Dort kam für den Weltranglistenfünften aber gegen Matteo Berrettini das Aus: Der italienische Senkrechtstarter setzte sich mit 7:6, 6:4 durch und trifft nun auf Alexander Zverev. Denn auch dieser hatte davor mit seinem Sieg über Roger Federer für eine Überraschung gesorgt. Der Weltranglistenzweite aus der Schweiz musste sich dem Deutschen mit 3:6, 7:6, 3:6 geschlagen geben.

Und das waren noch nicht die einzigen Überraschungen in Shanghai. Stefanos Tsitsipas fügte Djokovic eine 6:3, 5:7, 3:6-Niederlage zu - für den Weltranglistenersten bedeutete dies das erste Ausscheiden vor dem Halbfinale bei dieser Veranstaltung. Im Halbfinale bekommt es Tsitsipas, der sein Ticket für das World-Tour-Finale in London schon sicher hat, mit Daniil Medwedew zu tun. (art)