Einmal selbst im Anzug von Marcel Hirscher stecken - wer das tun möchte, hat nun die Chance dazu. - © APAweb / afp, Dimitar Dilkoff
Einmal selbst im Anzug von Marcel Hirscher stecken - wer das tun möchte, hat nun die Chance dazu. - © APAweb / afp, Dimitar Dilkoff

Ein Rennanzug von Marcel Hirscher, Skier von Anna Veith oder Schuhe von Elisabeth Görgl - wer schon immer solche Devotionalien sein Eigen nennen und dabei noch Karitatives tun wollte, hat nun die Chance dazu. Denn der  österreichische Skiverband (ÖSV) startet am Donnerstag eine Versteigerung zugunsten eines Forschungsprojekts. Die Ski-Stars stellen dafür Equipment für insgesamt vier Versteigerungen zur Verfügung.

Los geht es am 31. Oktober und über insgesamt vier Auktionen, die das Auktionshaus Dorotheum durchführt. Bei der Schlussversteigerung während des Nachtslaloms in Schladming am 28. Jänner ist Hirschers Rennanzug der Höhepunkt. Der Erlös kommt zur Gänze der Errichtung eines neuen Forschungszentrums der MedUni Wien, des Zentrums für Präzisionsmedizin zugute. International renommierte Wissenschafter werden hier künftig im Rahmen von personalisierter Präzisionsmedizin neue Wege in der Bekämpfung unheilbarer Krankheiten suchen.

Präzision verbindet

"Mit der Charity-Auktion wollen wir aufzeigen und bewusstmachen, wie wichtig medizinische Forschung ist. Gesundheit und medizinische Versorgung sind gerade bei Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern eine Voraussetzung für den Erfolg", sagt dazu ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel. "Die Präzisionsmedizin setzt Meilensteine in der Behandlung. Österreich hat die Chance, hier ganz vorne unter den Besten der Welt dabei zu sein. In diesem Ziel wollen wir die Medizin-Universität Wien mit unserem Beitrag unterstützen."

MedUni Wien-Vizerektorin Michaela Fritz meint: "Nicht nur im Spitzensport braucht es Präzision für Erfolge, auch die Medizin der Zukunft ist präzise auf jede Patientin und jeden Patienten angepasst, damit schwere Krankheiten wie Krebs, Parkinson oder Schlaganfall besser behandelbar und heilbar werden können."

Die Versteigerungs-Objekte sind im Foyer des Dorotheums in Wien zur Besichtigung ausgestellt und werden ab dem 31. Oktober, 28. November, 12. Dezember und 28. Jänner für jeweils eine Woche versteigert. Der Ausrufpreis beträgt jeweils 50 Euro. Teilnehmen kann man unter www.oesv.at, www.dorotheum.com/onlineauctions oder www.meduniwien.ac.at. (apa)