Zweimal hintereinander hat es zuletzt für die San Antonio Spurs in der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA nicht geklappt, in der Nacht auf Freitag wurde es wieder etwas mit einem Sieg für den Klub von Österreichs NBA-Export Jakob Pöltl. Überragender Mann auf dem Platz war LaMarcus Aldridge, der beim 121:112 gegen Oklahoma City Thunder 39 Punkte erzielte. Pöltl hatte vor allem defensiv gute Szenen.

Der 24-jährige Wiener kam beim fünften Saisonerfolg der Texaner 12:53 Minuten zum Einsatz und dabei zu lediglich einem Wurf. Er blieb erstmals im Spieljahr ohne Punkte, verzeichnete aber sechs Rebounds und einen blocked shot.

In dem Western-Conference-Duell hatte es lange Zeit keine augenscheinlichen Vorteile für ein Team gegeben. 33:30 nach dem ersten Viertel, 56:57 zur Halbzeit lauteten aus Sicht der Texaner die Zwischenstände. Die Spurs durften sich offensiv vor allem auf Aldridge verlassen, der bis zur Pause bereits 19 Punkte verbucht hatte.

Weil der Power Forward daran auch nach dem Seitenwechsel anschloss, setzte sich sein Team im dritten Abschnitt erstmals ein wenig ab. Letztlich musste Oklahoma City zum neunten Mal in Folge als Verlierer im AT&T Center vom Parkett. Neben Aldridge scorten im Dress der Texaner auch Dejounte Murray (17), DeMar DeRozan (16), Bryn Forbes (14) und Patty Mills (10) zweistellig. Am Samstag geht es gegen die Boston Celtics.

Das Team habe wie er selbst erst nach der Pause mit mehr Energie gespielt, resümierte Pöltl im Gespräch mit der Austria Presse-Agentur. Dass bei Aldridge "die Würfe gefallen sind (19 von 23, Anm.), hat natürlich auch geholfen", so der heimische NBA-Pionier. Was ihn selbst angehe, wisse er, dass seine Rolle im Team "mehr auf der defensiven Seite" liege. "Aber damit habe ich kein Problem. Ich werde weiterhin in der Defense hart arbeiten." (apa/red)