Ex-Europameister Nik Berger wechselt vom österreichischen Volleyball-Verband (ÖVV) in die Privatwirtschaft. Der 45-Jährige war in den vergangenen zwei Jahren im ÖVV als "Sportdirektor Beachvolleyball" tätig. An seine Stelle tritt Florian Schabbauer: "Mir liegt es am Herzen, die Rahmenbedingungen weiter zu optimieren", wurde der Dritte der Austrian Beachvolleyball-Tour 2015 zitiert.

"In Zeiten von notwendigen Sparmaßnahmen war es nicht leicht, mit Visionen und Langzeitkonzepten voranzuschreiten", erklärte Berger, verwies dabei aber umso mehr auf den Vize-Weltmeistertitel von Clemens Doppler/Alexander Horst und auf EM-Bronze von Martin Ermacora/Moritz Pristauz. Durch seine beiden (Beach-)Volleyball spielenden Kinder bleibe er dem Verband und dem Geschehen jedenfalls auch künftig sehr nahe.

ÖVV-Präsident Gernot Leitner ließ in einer Aussendung durchblicken, dass Berger - Olympia-Teilnehmer 2000 und 2004 - nicht alle seine Ideen durchsetzen konnte. "Sein Abgang war durchaus auch begleitet davon, dass Anspruch und Realität im Spitzensport oft weit auseinanderklaffen und im internationalen Vergleich für Medaillen notwendige Programme und Strukturen für beide Geschlechter im ÖVV schwer zu finanzieren sind." (apa)