Nach dem dritten Rang von Janine Flock bei den Damen haben Österreichs Herren beim Skeleton-Weltcup in Lake Placid enttäuscht. Sowohl Samuel Maier als auch Florian Auer verpassten als 21. beziehungsweise 24. jeweils die Qualifikation für den zweiten Lauf. Der Sieg ging an den Russen Alexander Tretjakow vor dem Letten Martins Dukurs.

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"Es mog nit", maulte Florian Auer in die TV-Kameras, nachdem er in Lake Placid seinen Lauf im zeiten Weltcupbewerb der Saison absolviert hatte. Da stand auf der Anzeigentafel ein Rückstand von 1.89 Sekunden auf den führenden Russen Alexander Tretiakov, der gewünschte Finalplatz wurde deutlich verfehlt. Teamkollege Samuel Maier erging es nicht viel besser. Wenngleich er die Quali für den zweiten Lauf nur um vier Hundertstel verpasste.

Trainer Matthias Guggenberger zog Bilanz: "Leider waren die Startzeiten nicht optimal und die Läufe etwas fehlerhaft. Es wurde aber auch ein unglaubliches Niveau gefahren. Eine Sekunde zwischen erstem und 21. Platz im ersten Durchgang war unglaublich. Wir haben insgesamt Schritte in die richtige Richtung gemacht, auch wenn das die Burschen aufgrund der fehlenden Fahrten auf der Bahn in Lake Placid noch nicht zeigen konnten. Ich denke aber, dass uns die Bahnen in Europa wieder eher entgegenkommen werden." (apa/ibsf)