Nichts wurde es aus der erhofften weiteren Aufholjagd des österreichischen Motorrad-Piloten Matthias Walkner bei der diesjährigen Rallye Dakar in Saudi-Arabien. Der Salzburger, Sieger von 2018, belegte auf dem letzten Teilstück nur den zwölften Platz und beendete den Ritt durch die Wüste damit auf dem fünften Gesamtrang.

Der Sieg ging an den US-Amerikaner Ricky Brabec, der damit die Erfolgsserie von KTM beendet hat. Auf seiner Honda reichte Brabec auf dem letzten Teilstück Rang zwei, nur 53 Sekunden hinter dem Chilenen Jose Cornejo. Walkner kam mit sechs Minuten Rückstand auf Etappenrang zwölf, insgesamt lag er 35 Minuten zurück.

Bei den Autos ging der Gesamtsieg an Carlos Sainz, zum Abschluss gab es einen Etappensieg für den Katarer Nasser Al-Attiyah.

Die Rallye war zum ersten Mal in Saudi-Arabien ausgetragen worden, was bei Menschenrechtsorganisationen für Kritik gesorgt hatte. Auch die Sicherheitsdebatte ist nach dem tödlichen Unfalls des Portugiesen Paulo Goncalves neu entflammt. Fahrer wie Walkner, der mit Goncalves befreundet war, hatten schon davor die hohen Durchschnittsgeschwindigkeiten und die Schwierigkeiten mit dem Roadbook beklagt. (art)