Es war kein guter Tag für frühere Weltranglistenerste bei den Australian Open: Die Jagd von Serena Williams auf ihren 24. Tennis-Grand-Slam-Titel ist in Melbourne überraschend früh vorbei. Die 38-jährige US-Amerikanerin verlor am Freitag in der dritten Runde der Australian Open gegen die Chinesin Wang Qiang in drei Sätzen 4:6,7:6(2),5:7. Damit hat die frühere Langzeit-Nummer-1 erneut die Chance verpasst, den Allzeit-Rekord der Australierin Margaret Court einzustellen. In Caroline Wozniacki und Naomi Osaka mussten sich zwei weitere ehemalige Weltranglistenerste verabschieden. Wozniacki verlor bei ihrem letzten Match auf der Profi-Tour gegen die Tunesierin Ons Jabeur, für Titelverteidigerin Osaka setzte es ein 3:6, 4:6 gegen die erst 15-jährige Cori Gauff, die als große Zukunftshoffnung des US-Damen-Tennis gilt.

Nach 2:41 Stunden war das Aus von Williams besiegelt. "Ich habe wirklich nicht gedacht, dass ich dieses Match verlieren kann", sagte Williams und haderte mit ihren vielen Fehlern gegen die Weltranglisten-29. aus China: "Es lag alles an mir. Ich habe das Match verloren. Ich kann so nicht spielen. Das ist unprofessionell. Das ist nicht cool."

Auch die Dänin Caroline Wozniacki verabschiedete sich vom ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres und beendete wie angekündigt nach dem Aus ihre Karriere. Die ehemalige Weltranglisten-Erste unterlag der Tunesierin Ons Jabeur 5:7,6:3,5:7. 2018 hatte Wozniacki in Melbourne den Titel gewonnen. (apa)