Noch sind es zwei Monate bis zum ersten Weltcup, doch die Vorbereitungen laufen schon jetzt auf Hochtouren. Kurt Traer, Trainer von Österreichs erfolgreichster Ruderin Magdalena Lobnig, geht sogar so weit zu sagen: "Die Olympia-Saison kann kommen - und Magdalena wird bereit sein." Die Olympischen Spiele in Tokio stehen ganz oben auf der Prioritätenliste der Kärntnerin, davor stehen die drei Weltcups im April und Mai in Sabaudia, Varese sowie Luzern und die EM im Juni in Posen auf dem Programm. "Zum Glück trainiere und quäle ich mich gerne, deshalb freue ich mich auf diesen Weg, auch wenn er hart wird", sagt die 29-jährige Europameisterin von 2016 und WM-Dritte von 2017 und 2018.

Aktuell bestreitet sie ihr bereits drittes Trainingslager seit Dezember.  In Sabaudia südöstlich von Rom kommt sie auf 30 Trainingsstunden pro Woche, neben Rudern hält sie sich mit Rennradfahren, Kraftkammer und Bergsteigen auf den Monte Circeo fit. Die Einheiten im neuen Boot machen der Kärntnerin "richtig viel Spaß".

Intensitäten werden erhöht

Lobnig schloss sich zudem im Herbst der deutschen Trainingsgruppe von Robert Sens an und fühlt sich dort gut aufgenommen. "Ich kriege einerseits neue Inputs und andererseits Sicherheit. In Kombination mit dem Training daheim ist es die perfekte Mischung." Sens steht im Austausch mit Lobnigs Heimtrainer Traer, schickt Videos und Zeiten durch.

Sens stellte fest, dass Lobnig sich eine gute Basis erarbeitet habe. "Jetzt geht es darum, dass sie gemeinsam mit Kurt die Intensitäten erhöht, um dann bei den Olympischen Spielen wirklich in die Situation zu kommen, bis zum Schluss ganz vorne mitzukämpfen." (apa/red)