Die Kabinen sind schon verschlossen, die Kontakte zwischen Fans, Medien und Spielern eingeschränkt. Nun könnten im US-Sport weitere Maßnahmen ergriffen werden, um die Ausbreitung von Sars-CoV2 möglichst einzudämmen.

In der NBA tagt am heutigen Mittwoch das Board of Governors, dem alle Besitzer der 30 Teams in der National Basketball Association angehören, zu der Causa. Dabei soll unter anderem eine Diskussion geführt werden, ob Partien auf neutralem Boden ausgetragen werden könnten, wenn sich die Situation in einigen NBA-Städten verschlechtert.

So hatte etwa das Gesundheitsamt in San Francisco den Golden State Warriors geraten, ihre Matches nur noch unter Ausschluss der Öffentlichkeit auszutragen. Bei der 107:131-Heimniederlage am Dienstagabend gegen die Los Angeles Clippers war das Chase Center in San Francisco aber erneut mit 18.064 Zuschauern ausverkauft. Auch Ohios Gouverneur Mike DeWine empfahl, dass alle Großveranstaltungen in seinem Bundesstaat ohne Zuschauer ausgetragen werden sollten.

Spurs gewinnen, Lakers verlieren

Sportlich hat es weiters in der Nacht auf Mittwoch einen Sieg der San Antonio Spurs, die weiterhin ohne den verletzten Wiener Jakob Pöltl auskommen müssen, gegeben. Die Freude über den 119:109-Heimsieg im Texas-Derby gegen die Dallas Mavericks fiel aber nicht allzu euphorisch aus. Denn im Play-off-Rennen hat er die Spurs nicht entscheidend weitergebracht.

San Antonio ist mit einer Bilanz von 27 Siegen und 36 Niederlagen weiterhin Schlusslicht der Southwest Division. Auf die Memphis Grizzlies (32:33), die bereits zwei Partien mehr auf den Konto haben und aktuell den achten und letzten Play-off-Platz in der Western Conference halten, fehlen nun fünf Siege.

Eine etwas überraschende Niederlage erlitten die Los Angeles Lakers. 29 Punkte, 12 Rebounds und 9 Assists von Superstar LeBron James konnten das 102:104 gegen die Brooklyn Nets vor eigenem Publikum nicht verhindern. (red)