Es war das erste große Turnier seit der Corona-bedingten Zwangspause im heimischen Golfsport - und es endete mit einem Favoritensieg bei den Herren. Der Burgenländer Bernd Wiesberger gewann am Sonntag bei den österreichischen Golf-Staatsmeisterschaften im GC Zell am See/Kaprun. In der Endabrechnung lag er mit 28 unter Par einen Schlag vor dem Steirer Matthias Schwab. Der unter den Amateuren vergebene Staatsmeistertitel ging nach einer Aufholjagd im Stechen gegen Maximilian Lechner an Niklas Regner (9 unter Par).

Bei den Damen hielt Amateurin Emma Spitz mit 14 unter Par ihre Führungsposition, holte damit auch den Titel. Die beiden European-Tour-Proetten Christine Wolf und Sarah Schober teilten sich mit zehn unter Par Rang zwei. "Dieser Erfolg zeigt mir, dass sich das harte Training lohnt, dass ich an den richtigen Dingen arbeite und dass ich am richtigen Weg bin", sagte Spitz.

Für Wiesberger und Schwab war das Turnier auch ein guter Test vor kommenden internationale Aufgaben. "Es war eine richtig enge Geschichte zwischen mir und Matthias", meinte Wiesberger. "Ich bin in dieses Turnier vielleicht etwas entspannter gegangen als in Turniere der PGA Tour, das versuche ich beizubehalten." Schwab: "Es war eine super Woche und ein super Turnier für mich. Nach ein paar Monaten Pause war es super wieder zu sehen, wie man in Drucksituationen reagiert." (apa)