US-Superstar Serena Williams sowie die Weltranglisten-Zweite Simona Halep (ROU) sind nach dem monatelangen Lockdown der Tennis-Tour mit mühevollen Siegen zurückgekehrt. Williams besiegte Landsfrau Bernarda Pera in Lexington (Kentucky) mit 4:6,6:4,6:1, Halep rang in Prag die Slowenin Polona Hercog mit 6:1,1:6,7:6(3) nieder.

"Ich bin glücklich, weil ich nach einer sechsmonatigen Pause gewonnen habe", erklärte die 28-jährige Halep. Nur wenige Zuschauer, ein strenges, gesundheitliches Protokoll, keine Handshake nach dem Match: "Emotional ist es nicht einfach, aber wir müssen uns anpassen - wir leben in harten Zeiten", so Halep. Die Rumänin will ja erst nach dieser Woche darüber entscheiden, ob sie bei den US Open ab 31. August antritt.

"Gewonnen, weil ruhig geblieben"

Fix in Flushing Meadows dabei sein will die US-Legende Williams. Sie marschierte zunächst mit einem Mund-Nasen-Schutz auf den Platz und mühte sich dann einige Zeit ab. "Ich glaube, ich habe gewonnen, weil ich ruhig geblieben bin - endlich einmal in meiner Karriere", verlautete die 38-jährige Williams, die nun möglicherweise gleich in Runde zwei im "Sister Act" auf Schwester Venus (oder die Weißrussin Viktoria Asarenka) trifft. (apa)