US-Golfer Jim Herman hat zum dritten Mal in seiner Karriere ein Turnier auf der PGA-Tour gewonnen und will deswegen öfter mit US-Präsident Donald Trump spielen. "Er war ein großer Unterstützer für mich", sagte der 42-Jährige nach seinem dank einer 63er-Schlussrunde fixierten Erfolg beim Wyndham Championship am Sonntag in Greensboro/North Carolina.

Vor seinen Siegen bei den Houston Open 2016 und im vergangenen Jahr beim Turnier in Barbasol hatte er jeweils kurz zuvor mit Trump Zeit auf dem Platz verbracht - so auch dieses Mal. "Ich muss etwas häufiger mit ihm spielen", zitierte die Nachrichtenagentur AP den Profi nach seinem Sieg mit einem Schlag Vorsprung auf Billy Horschel. Trump twitterte am Sonntagabend: "Stolz auf dich."

Matthias Schwab belegte nach seinem 69er-Finale den geteilten 42. Platz, das reichte für den Steirer nicht, um sich die PGA-Tourkarte für die nächste Saison zu sichern. Dafür hätte er zumindest den alleinigen 22. Rang benötigt. "Mit Runden von eins bis drei unter Par hat man in diesem Top-Teilnehmerfeld keine Chance, weiter vorne platziert zu sein. Mein langes Spiel war alle vier Runden hindurch okay. Die Greenshots und mein Putting waren leider dieses Wochenende nicht gut genug", sagte Schwab. Nach fünf US-Turnieren kehrt der 25-Jährige wieder nach Europa zurück, wo er nach einer Woche Pause in England und Spanien antreten wird. Sepp Straka hatte in Greensboro nach zwei 70er-Runden den Cut klar verpasst. (apa/dpa)