Für die österreichischen Beach-Volleyball-Asse fungiert nach dem Corona-bedingten Ausfall des Wien-Majors das dieswöchige Turnier in Baden als Saisonhöhepunkt. Das Einstern-Event ist aufgrund der Pandemie-Beschränkungen klein dimensioniert, wegen des sonst stark ausgedünnten World-Tour-Kalenders mit einigen europäischen Topteams aber stark besetzt.

Die ÖVV-Paare wollen ungeachtet dessen wieder um die Titel mitspielen. "Wir sind da, um zu gewinnen, wir sind ready", sagt Robin Seidl, der mit Philipp Waller bei den bisherigen nationalen Turnieren stark aufgetreten ist. Auch die Routiniers Clemens Doppler/Alexander Horst wollen sich als Titelverteidiger keine Blöße geben. "Aber es wird schwer, das Turnier ist sehr gut besetzt", meint Horst mit dem Hinweis auf die Konkurrenz aus dem eigenen Lager, der Schweiz, Polen und Tschechien.

Die Veranstaltung musste wegen der Pandemie-Beschränkungen klein gehalten werden und steht quasi unter dem Motto "Back to the Roots". Ein Center Court ist nicht aufgebaut worden, die Spiele gehen diesmal im Weilburgpark über die Bühne, bei strengen Sicherheits-und Hygienevorschriften sind maximal 200 Zuschauer erlaubt. "Was da trotzdem aufgebaut wurde, ist sensationell. Dass hier in so schwierigen Zeiten ein Turnier ausgerichtet wird, ist für das große Ganze ein wichtiges Signal. Auch die starke Besetzung spricht für die Organisation", betont Doppler.

Der Ex-Vizeweltmeister rechnet nicht damit, dass man heuer noch viele Turniere spielen wird. Fix eingeplant sind die Staatsmeisterschaften kommende Woche ebenfalls in Baden. Im September ist auch noch die EM in Lettland angesetzt.

Bei den Damen geht in Baden das heimische Topteam nicht an den Start. Lena Plesiutschnig tritt mit Dorina Klinger an, weil Katharina Schützenhöfer wegen ihrer Schulterverletzung noch nicht fit ist. Die Hauptrunde beginnt am Freitag. (apa)