Er ist nicht nur der Mister 1000-Volt im internationalen Tennis, sondern seit Mittwoch auch einer mit 1000 Siegen auf der ATP-Tour: Diese Marke knackte Rafael Nadal mit seinem Zweitrundensieg gegen Feliciano Lopez in Paris-Bercy. Der Spanier setzte sich nach hartem Kampf mit 4:6, 7:6, 6:4 durch und erreichte damit als vierter Spieler nach Jimmy Connors (1.274), Roger Federer (1.242) und Ivan Lendl (1.068) diese magische Marke.

Und Nadal ist noch lange nicht bereit, sich darauf auszuruhen. In Paris trifft er als in Abwesenheit des Weltranglistenersten Novak Djokovic Topgesetzter heute als Nächstes (15 Uhr) auf den Australier Jordon Thompson, beim World-Tour-Finale in London ab 15. November ist er einer der Topfavoriten.

Auch wenn er die Saison diesmal nicht als Nummer eins beenden wird - dies hat er trotz der starken Konkurrenz durch den aktuell pausierenden Roger Federer und Djokovic bereits fünf Mal getan - wird sie nicht nur wegen des Tausenders als besondere in seine Vita eingehen. Schon mit seinem 13. Triumph bei den French Open und seinem insgesamt 20. Grand-Slam-Erfolg, mit dem er mit Rekordhalter Federer gleichzog, hat Nadal heuer Geschichte geschrieben. (art)