Ursprünglich wollte die Formel 1 nach der minimalistischen Saison 2020 mit einem Rekordkalender in das neue Jahr gehen. 23 Läufe waren geplant, so viele wie noch nie in der Geschichte, dazu eine weitere Premiere - jene in Saudi-Arabien. Doch nicht einmal ein Monat, nachdem der Automobilweltverband die Pläne bestätigt hat, zeigt sich, dass diese alles andere als in Stein gemeißelt sind. Am Dienstag wurde bekannt, dass die Königsklasse erst am 28. März in Bahrain in die neue Saison starten kann. An sich hätte es eine Woche davor in Melbourne losgehen sollen.

Zudem kann auch der Grand Prix von China, der am 11. April hätte gefahren werden soll, nicht wie geplant stattfinden. Der zweite WM-Lauf soll nun am 18. April in Imola über die Bühne gehen.

In der Formel 1 hofft man nun, dass ein Chaos wie im vergangenen Jahr vermieden werden kann. Damals konnte die Saison überhaupt erst mit viermonatiger Verspätung beginnen, insgesamt wurden immerhin 17 Läufe - beginnend mit einem Doppelrennen in Spielberg - durchgepeitscht.

Derzeit nicht in Frage steht der Termin 4. Juli für den Grand Prix in der Steiermark. Doch Corona hat gelehrt: Fix ist nix in Zeiten wie diesen. (art/apa/dpa/reuters)