Die Houston Rockets haben in der Nacht auf Freitag in der National Basketball Association (NBA) gezeigt, dass sie auch ohne James Harden gewinnen können - Leidtragender war dabei der einzige Österreicher in der stärksten Liga der Welt. Im ersten Spiel nach dem Wechsel des Stars zu den Brooklyn Nets bezwangen sie die San Antonio Spurs auswärts mit 109:105. Jakob Pöltl erlebte eine "vermeidbare Niederlage" seines Teams, das viereinhalb Minuten vor Schluss noch mit 99:90 geführt hatte.

Der Wiener war 15:26 Minuten zum Einsatz gekommen. Er verbuchte zwei Punkte, sechs Rebounds (vier in der Offensive), drei Assists und zwei Blocks. Topscorer der Spurs war Keldon Johnson mit einer Karrierebestleistung von 29 Zählern. Die Rockets wurden von Christian Wood angeführt, der 27 Punkte und 15 Rebounds verzeichnete. Sterling Brown, der Hardens Platz in der Startformation eingenommen hatte, steuerte 23 Zähler bei. Schon am Samstag treffen die beiden Teams neuerlich aufeinander. Die Spurs brennen auf Revanche.

Im Zeichen zweier Spieler ist das 114:104 der Denver Nuggets gegen die Golden State Warriors gestanden. Nikola Jokic erreichte mit 23 Punkten, 14 Rebounds und zehn Assists aufseiten der Sieger ein Triple-Double. Stephen Curry hielt mit 35 Zählern und elf Rebounds dagegen. Die Portland Trail Blazers verloren mit 87:111 gegen die Indiana Pacers nicht nur das Spiel, sondern auch Jusuf Nurkic mit einer Fraktur des rechten Handgelenks. (apa)