Nicht Serena Williams, sondern Jennifer Brady vertritt die USA im Damen-Finale der Australian Open. Die Nummer 22 des Turniers musste aber hart kämpfen, ehe sie sich gegen die tschechische Überraschungsfrau Karolina Muchova durchsetzte. Nach dem mit 6:4 gewonnenen ersten Satz sowie einem 3:6 im zweiten führte Brady zunächst auch im dritten mit einem Break, musste aber bei 5:4 in der Entscheidung selbst einen Breakball abwehren, ehe sie doch noch mit 6:4 als Siegerin vom Platz gehen und damit ins Endspiel einziehen konnte.

In diesem bekommt sie es am Samstag mit der Japanerin Naomi Osaka zu tun, die davor Superstar Williams mit 6:3, 6:4 bezwungen hatte.

Williams wartet damit weiter auf ihren 24. Grand-Slam-Triumph (und damit die Einstellung des Rekords von Margaret Court), den bisher letzten hatte sie 2017 an selber Stelle – und, wie sich später herausstellte, bereits schwanger – geholt. Osaka, die Nummer drei der Welt, hat zwar bei weitem noch nicht so viele Titel gesammelt, dafür in den vergangenen drei Jahren jeweils einen (US Open 2018 und 2020, Australian Open 2019) und damit eine makellose Finalbilanz.

Damit ist sie freilich auch in diesem Endspiel klare Favoritin gegen die 25-Jährige aus Harrisburg, die in Melbourne als Nummer 22 gesetzt ist. Diese hatte jedoch nach der Corona-Pause auch schon mit dem Halbfinal-Einzug bei den US Open für Schlagzeilen und ihr bestes Grand-Slam-Abschneiden gesorgt. Bis heute zumindest. Und am Samstag könnte es noch mehr werden. (art)