Österreichs Eiskunstläufer sind am Mittwoch mit starken Leistungen in die Weltmeisterschaften in Stockholm eingestiegen. Miriam Ziegler/Severin Kiefer belegten im Kurzprogramm der Paare Rang neun und haben damit souverän einen Platz in der Kür der besten 20 am Donnerstag geholt. Die 17-jährige Olga Mikutina landete bei ihrem WM-Debüt im Kurzprogramm unter 37 Aktiven auf dem elften Platz und schaffte ebenfalls locker die Qualifikation für die Kür der Top 24.

Ziegler/Kiefer sind voll im Plan, den angestrebten Top-Ten-Platz und das Olympia-Ticket für Peking 2022 zu erreichen. Wie viele Olympia-Fahrkarten in Schweden tatsächlich vergeben werden, wird erst nach den Weltmeisterschaften entschieden. Ein Top-Ten-Platz sollte aber in jedem Fall reichen.

Nicht einmal ein Punkt fehlt auf Rang sechs

Die 27-jährige Burgenländerin und der 30-jährige Salzburger, die 2019 in Japan mit Rang zehn ihr bisher bestes WM-Ergebnis geschafft hatten, erhielten 64,01 Punkte und haben sogar die Kanadier Kirsten Moore-Towers/Michael Marinaro hinter sich gelassen. Auf Rang sechs fehlen nur 0,93 Punkte, der Vorsprung auf Rang elf beträgt dagegen 4,06 Zähler. In Führung lagen die Russen Aleksandra Bokowa/Dmitrij Koslowskij (80,16 Punkte) vor den Chinesen Sui Wenjing/Han Cong (77,62) und ihren Landsleuten Anastasia Mischina/Aleksander Galliamow (75,79).

Mit einer sauberen Ausführung und 67,18 Punkten überbot Mikutina ihre bisherige Topmarke von der Heim-EM 2020 um 13,99 Zähler. Die in Vorarlberg lebende gebürtige Ukrainerin trennen nach ihrem Kurzprogramm vor der Kür am Freitag nur 0,10 Punkte von einem Top-Ten-Platz bzw. 1,76 Zähler von Rang acht.

Damit sind ihre Chancen auf ein Ticket für die Olympischen Spiele 2022 in Peking ausgezeichnet. "Über dieses Zwischenergebnis bin ich natürlich überglücklich und freue mich schon auf die Kür am Freitag. Die Verwirklichung meines Traumes, an den nächsten Olympischen Spielen teilnehmen zu können, rückt damit immer näher", sagte die junge Sportlerin.