Golfprofi Matthias Schwab hat beim zweiten European-Tour-Turnier in Kenia eine Aufwärtstendenz erkennen lassen. Der Steirer verbesserte sich bei der Kenya Classic in Nairobi am Schlusstag mit einer 65er-Runde (6 unter Par) inklusive sieben Birdies noch um zwölf Plätze auf den geteilten siebenten Rang. Der Sieg ging an den Südafrikaner Daniel Van Tonder, der vier Schläge weniger als Schwab (267) benötigte. In der Vorwoche war Schwab - ebenfalls in Nairobi - 52. geworden.

 "Ich bin mit meiner Leistung hier in Nairobi beim zweiten Turnier zufrieden. Der siebente Platz ist ok. Der Weg stimmt. Die Form kommt. Die Sicherheit ebenso. Die Zusammenarbeit mit meinem neuen Caddie James Baker wird von Turnier zu Turnier besser", sagte Schwab. Leider habe ich die beiden Par 5, das elfte und das zwölfte Loch an den vier Tagen insgesamt nur 2 unter Par gespielt, während der Sieger Van Tonder diese beiden Löcher 7 unter scorte. Somit 5 Schläge besser als ich. Das heißt für mich, es wäre schon in dieser Woche sehr viel mehr möglich gewesen."

In Punta Cana verhinderte Sepp Straka indessen nach einem schläfrigen Beginn bei den Corales Championship gerade noch seinen Fehlstart. Der 27-Jährige schloss den ersten Tag des mit drei Millionen US-Dollar dotierten PGA-Events auf der Karibikinsel nach einer Par-Runde (72 Schläge) auf Platz 55 ab. Nach zwei Bogeys auf den ersten beiden Löchern steigerte sich Straka bei den folgenden 16 Aufgaben, hatte mit den Spitzenplätzen aber nichts zu tun. In Führung lag der Deutsche Stephan Jäger, dem bei seiner 66er-Runde unter anderem auch ein Hole-in-One gelang. (apa/red)