Dominic Thiem steht im Viertelfinale des mit 3,226 Millionen Euro dotierten Masters-1000-Turniers in Madrid. Der Weltranglistenvierte setzte sich am Donnerstag gegen den Australier Alex de Minaur, der 20 Plätze hinter ihm liegt, nach 1:51 Stunden mit 7:6, 6:4 durch. Im Viertelfinale am Freitag trifft der 27-jährige US-Open-Sieger nun entweder auf Andrej Rublew oder John Isner.

 Doch der Gegner ist das eine, die eigene Leistung das andere. Und über die konnte sich Thiem angesichts seiner vorangegangenen Pause uneingeschränkt freuen. "Ich bin sehr, sehr glücklich, dass ich wieder auf dem richtigen Weg bin", sagte der Niederösterreicher auf Sky. "Es waren viele lange, intensive Ballwechsel dabei, und das ist genau was ich auf Sand brauche." Nun müsse er nur noch ein bisschen "lockerer werden, weil die Schläge dann einfach auch aggressiver sind".

Für Thiem ist es im sechsten Antreten in der spanischen Hauptstadt sein viertes Viertelfinale. 2017 und 2018 kam er bis ins Finale (Niederlagen gegen Rafael Nadal beziehungsweise Alexander Zverev, 2019 unterlag er im Halbfinale Novak Djokovic. 2020 war das Turnier wegen der Coronavirus-Pandemie ausgefallen.

Madrid ist für Thiem das erste Turnier nach einer siebenwöchigen Pause, in der er mit Wehwehchen, aber auch Motivationsproblemen zu kämpfen hatte. Nun kommt langsam, aber sicher seine Form zurück, die er bei den French Open gut brauchen kann. Diese sind das nächste große Ziel des Niederösterreichers, zwei Mal stand er bereits im Finale, ehe im Vorjahr das Viertelfinal-Aus des damals frischgebackenen US-Open-Siegers gegen Diego Schwartzman kam. (apa/red)