Der nordirische Golfstar Rory McIlroy hat mehr als 18 Monate nach seinem davor letzten Sieg wieder auf der PGA-Tour triumphiert. Der 32-Jährige gewann in der Nacht auf Montag zum dritten Mal das Turnier in Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina. Der viermalige Major-Sieger setzte sich mit 274 Schlägen und 10 unter Par vor dem Mexikaner Abraham Ancer (275) durch. Für seinen bereits 19. Erfolg auf der US-Tour kassierte McIlroy ein Preisgeld von 1,458 Millionen Dollar.

"Dies ist einer meiner Lieblingsorte auf der Welt", sagte McIlroy, der 2010 im Quail Hollow Club seinen ersten Sieg auf der PGA-Tour gefeiert hatte. Auch 2015 war er bei der Wells Fargo Championship nicht zu schlagen gewesen. Es ist das erste Turnier, das der Nordire dreimal gewonnen hat und sein erster Sieg seit der WGC-HSBC-Championship im November 2019 in Shanghai.

Der Österreicher Sepp Straka (27) beendete sein erstes Turnier nach seiner Corona-Erkrankung mit einer 75 und damit seiner schwächsten Runde im Turnierverlauf. Damit blieb dem gebürtigen Wiener, der auf einem der schwierigsten Plätze des US-Tour-Kalenders erstmals den Cut geschafft hatte, bei gesamt 4 über Par nur der geteilte 54. Platz. Auch im FedEx-Cup verlor Straka damit ein wenig an Boden. (apa)