Der 26-fache Weltmeister Kanada steht bei der Eishockey-WM vor dem dritten Spiel gegen Deutschland schon gehörig unter Druck. Am Pfingstsonntag verlor Kanada auch das zweite Gruppenspiel in Riga gegen den Erzrivalen USA mit 1:5 (0:1,0:3,1:1). Bereits am Freitag hatten die Kanadier gegen Gastgeber Lettland 0:2 verloren. Auch andere große Nationen tun sich bisher schwer bei dieser Weltmeisterschaft, die angesichts der Coronavirus-Pandemie in einer Blase stattfindet.

In der Gruppe B verlor am Sonntag auch Titelverteidiger Finnland mit 1:2 (0:0,1:1,0:0) nach Penaltyschießen gegen Kasachstan. Die Kasachen, die erstmals seit 2016 wieder bei der A-WM dabei sind, hatten schon am Samstag gegen Gastgeber Lettland etwas unerwartet mit 3:2 nach Penaltyschießen gewonnen.

Ähnlich wie den Kanadiern geht es in der Gruppe A Schweden, das mit etlichen WM-Debütanten angetreten ist. Das unerfahrene Tre-Kronor-Team unterlag am Sonntag mit 0:1 (0:0,0:0,0:1) dem Aufsteiger Weißrussland und patzte damit auch im zweiten Spiel. Schweden hatte zuvor bereits unerwartet mit 3:4 gegen Dänemark verloren und hat damit ebenfalls noch keinen einzigen Punkt.

Erfolgreich bleibt die Schweiz: Einen Tag nach dem 5:2-Sieg gegen Tschechien bezwangen die Eidgenossen Dänemark mit 1:0. Den einzigen Treffer des Spiels erzielte in der 14. Minute Timo Meier, der zum dritten Mal bei diesem Turnier erfolgreich war.

(apa/dpa)