Die MotoGP wird von Jahr zu Jahr schneller. Im vergangenen Jahr wurde in Spielberg deutlich, dass die dritte Kurve entschärft gehört, nachdem Motorräder unkontrolliert durch die Luft flogen. Drastische Änderungen gab es nicht, jedoch wurde die aus ungefähr 325 km/h angebremste Rechtskurve wieder gut abgesichert. Dennoch zeigen die jüngsten Ereignisse, wie der Tod von Jason Dupasquier aus der Moto3, dass die Sicherheit der Fahrer immer mehr beeinträchtigt wird.

Für KTM ist das Sicherheitsthema relevant, schließlich hält das Team auch den Topspeed-Rekord. "Es darf nicht mehr schneller werden", ist Pit Beirer überzeugt. "Jetzt traue ich mich zu sagen, es wird zu schnell. Die Bremsen kommen an die Limits. Vor allem die Sicherheit der Fahrer wird irgendwann wirklich untergraben." Mittlerweile brauchen die MotoGP-Motorräder eine Aerodynamik wie in der Formel 1, um sicherzustellen, dass das Bike auf dem Boden bleibe. "Zwar verrückt, aber der Rennsport fordert vom Weltverband eine Reglementierung." Ohne Reglementierung würden die Motorräder immer schneller und besser werden - dies sei schließlich der Job der Teams. (jh)