Die beiden 24-jährigen Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev und Belinda Bencic haben am Montag das Viertelfinale der US Open erreicht. Zverev besiegte den Südtiroler Jannik Sinner mit 6:4, 6:4, 7:6. Bencic setzte sich beim vierten und letzten Grand-Slam-Turnier der Saison gegen die frühere French-Open-Gewinnerin Iga Swiatek aus Polen nach einem packenden Tiebreak des ersten Satzes mit 7:6, 6:3 durch.

Ebenfalls im Viertelfinale steht der Weltranglistenerste Novak Djokovic, der sich gegen den US-Amerikaner Jenson Brooksby mit 1:6, 6:3, 6:2, 6:2 durchsetzte. Djokovic bekommt es nun mit dem Italiener Matteo Berrettini zu tun, der sich zuvor mit 6:4, 3:6, 6:3, 6:2 gegen den Kölner Qualifikanten Oscar Otte durchgesetzt hatte. Holt der Serbe in New York den Titel, hat er alle vier Grand-Slam-Turniere in einem Tennis-Jahr gewonnen. Das schaffte zuletzt der legendäre Australier Rod Laver 1969.

Zverev wehrt Satzbälle ab

Zwei Tage nach dem turbulenten Match gegen Jack Sock, als Zverev im vierten Satz von der verletzungsbedingten Aufgabe des Amerikaners profitierte, wehrte er gegen Sinner im dritten Durchgang fünf Satzbälle ab und verwandelte nach 2:25 Stunden den ersten Matchball. Im Kampf um den Einzug ins Halbfinale trifft der deutsche Weltranglisten-Vierte Zverev nun auf den Amerikaner Lloyd Harris aus Südafrika, der die Nummer 22 des Turniers, Reilly Opelka, 6:7, 6:4, 6:1, 6:3 schlug.

Für Zverev war es nach dem Goldmedaillengewinn von Tokio und dem Turniersieg in Cincinnati turnierübergreifend der 15. Erfolg nacheinander. Nach 2:25 Stunden verwandelte er seinen ersten Matchball gegen die Nummer 16 der Weltrangliste.

Bencic nun gegen Raducanu

Bencic bestand den ersten Härtetest in diesem Jahr in Flushing Meadows gegen die Nummer acht der Welt mit Bravour und ist noch immer ohne Satzverlust. Im ersten Satz benötigte sie aber auch das Glück der Tüchtigen, setzte sie sich doch in einem spektakulären, 23 Minuten dauernden Tiebreak erst mit 14:12 durch.

Im Viertelfinale bekommt sie es mit der 18-jährigen Emma Raducanu zu tun. Die Britin bezwang Shelby Rogers (USA) klar mit 6:2, 6:1. In der Runde zuvor hatte Rogers noch die Weltranglisten-Erste Ashleigh Barty aus Australien eliminiert. (apa/dpa)