Lamine Diack, der langjährige Präsident des Leichtathletik-Weltverbands, ist tot. Diack starb in seiner Heimat Senegal in der Nacht auf Freitag im Alter von 88 Jahren, wie seine Nichte der US-Nachrichtenagentur AP bestätigte.

Von 1999 bis 2015 führte er den Weltverband und stand im Zentrum zahlreicher Skandale.
Im vergangenen Jahr war er zu vier Jahren Haft verurteilt worden, von denen zwei Jahre auf Bewährung ausgesetzt wurden.

Diack soll Schweigegeld von russischen Athletinnen und Athleten verlangt haben, um diese trotz Doping-Verdachts weiter an Wettkämpfen teilnehmen zu lassen. Mehrere Athleten hatten dadurch bei den Olympischen Spielen 2012 in London starten und Medaillen gewinnen können. (apa/dpa)