Dominic Thiem hat am Donnerstag via soziale Netzwerke verkündet, dass er nach seiner Coronavirus-Erkrankung nun wieder negativ getestet wurde. Gleichzeitig wurde bekannt, dass der ehemalige Weltranglisten-Dritte auf ein Antreten beim Masters-1000-Turnier in Monte Carlo kommende Woche verzichtet. Letzteres kommt wenig überraschend, denn nun muss sich Thiem erst einmal wieder Match-fit machen.

Dominic Thiems Auftritt in Marbella bleibt vorläufig sein erster Comeback-Versuch. - © apa / Andalucia Open / Anytech365
Dominic Thiems Auftritt in Marbella bleibt vorläufig sein erster Comeback-Versuch. - © apa / Andalucia Open / Anytech365

"Ein kurzes Update: Ich bin endlich negativ und fühle mich viel besser", sagte der nun nach Österreich zurückkehrende Thiem und bedankte sich für die Genesungswünsche seiner Fans. "Ich werde mich jetzt medizinisch durchchecken lassen, damit ich wieder zurück ins Geschehen kehren kann." Für den früheren US-Open-Sieger kommt der Trip nach Monaco nach seiner Corona-Erkrankung unmittelbar nach seinem ersten Turniereinsatz nach neun Monaten Verletzungsauszeit zuletzt in Marbella wenig überraschend noch zu früh.

Thiem hatte am 29. März, 280 Tage nach seiner Handgelenksverletzung auf Mallorca, beim Challenger in Marbella sein Comeback gegeben. Er verlor das erste Match gegen Pedro Cachin aus Agrentinien zwar mit 3:6, 4:6, und ihm fehlten in der Analyse danach auch noch die Automatismen sowie die Selbstverständlichkeit, doch Thiem war schmerzfrei. Das war zu diesem Zeitpunkt das Wichtigste.

Seine geplante Rückkehr auf die ATP-Tour sollte bei normalem Verlauf nun in der Woche nach Monte Carlo sein, Thiem hat für das am 18. April (Ostermontag) beginnende ATP-250-Turnier in Belgrad genannt.