Fußball-Star Lionel Messi ist zum zweiten Mal nach 2019 die Nummer eins der Sportler-Geldrangliste des Wirtschaftsmagazins "Forbes". Dem am Donnerstag veröffentlichten Ranking zufolge verdiente Argentinier nach seinem Wechsel vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain in den vergangenen zwölf Monaten 130 Millionen US-Dollar (123,617 Millionen Euro) und damit ebenso viel wie im Vorjahreszeitraum.

Laut "Forbes"-Schätzung hat Messi durch seinen Wechsel zwar Gehaltseinbußen um 22 Millionen US-Dollar hinnehmen müssen, bekommt aber immer noch ein Salär von 75 Millionen US-Dollar. Geschäfte abseits des Sports brachten Messi 55 Millionen ein.

Er löst damit den Mixed-Martial-Arts-Star Conor McGregor ab, der im Jahr zuvor 180 Millionen US-Dollar (171,162 Millionen Euro) einnahm.

Die "Forbes"-Liste basiert auf Recherchen der Redakteure des Magazins und auf Schätzungen und gilt als zuverlässig. Nummer zwei der Rangliste ist Basketball-Star LeBron James von den Los Angeles Lakers mit 121,2 Millionen US-Dollar (41,2 Millionen/80 Millionen) vor Messis Rivalen Cristiano Ronaldo von Manchester United mit 115 Millionen US-Dollar (60 Millionen/55 Millionen).

Einnahmen insgesamt rückläufig

Tennis-Ass Roger Federer, Nummer 1 im Jahr 2020, steht auf Platz sieben und ist mit 90 Millionen US-Dollar der Primus mit den größten Einnahmen aus Geschäften jenseits des Sports. Insgesamt kam der lange verletzte Schweizer auf 90,7 Millionen US-Dollar, davon 0,7 Millionen US-Dollar aus Turnieren.

"Forbes" veröffentlichte zunächst nur eine Top Ten der bestverdienenden Sportler, die Top 50 sollen im Laufe des Mai bekanntgegeben werden.

Insgesamt haben die ersten Zehn der Rangliste zwischen Mai 2021 und Mai dieses Jahres 992 Millionen US-Dollar (943,293 Millionen Dollar) verdient. Dies ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr mit 1,05 Milliarden US-Dollar (998,445 Millionen Euro) um sechs Prozent.