Den Aufstieg in die zweite Runde der Vorqualifikation zur Europameisterschaft 2025 haben Österreichs Basketball-Männer mit dem 92:66 gegen Irland am Donnerstagabend in Salzburg bereits fixiert. Jetzt wollen sie auch als Sieger der Gruppe A weiterkommen. "Das ist das Ziel", sagte Raoul Korner vor dem abschließenden Spiel gegen Zypern am Sonntag (18 Uhr/ORF Sport+), das auch sein vorerst letztes als Teamchef sein wird.

Vom Auftritt der Mannschaft gegen die Iren war der 48-jährige Wiener angetan. Es habe sich um eine "reife Leistung" gehandelt. Zudem hätten "die Debütanten einen exzellenten Job gemacht". Mittlerweile 14 Spieler haben unter Korner seit 20. Februar 2020 ihre Premiere in der Nationalmannschaft gefeiert. Am Donnerstag waren es Timo Lanmüller (13 Punkte), Sebastian Käferle (8) und Jonathan Knessl (6). Gegen Zypern wird wohl auch Fynn Schott, 16 Jahre jung, seine Chance erhalten.

Lanmüller freute sich, dass es beim Debüt "offensiv so gut gelaufen ist". Als Team wolle Österreich die gezeigte Leistung am Sonntag bestätigen, betonte der Newcomer. Angetan waren alle Spieler von der Stimmung in der Sporthalle Alpenstraße nahe der Salzach. "Wahnsinn", meinte Jakob Pöltl, nachdem er mit einem Double-Double (14 Punkte, elf Rebounds) sein Comeback im Team gegeben hatte. Gegen Zypern müsse "noch ein Sieg her", ließ er keinen Zweifel auch an seinen Ambitionen.

Korner attestierte dem nach vier Jahren in die ÖBV-Auswahl zurückgekehrten Center der San Antonio Spurs, im Duell mit Irland eine "Riesenpräsenz" gezeigt zu haben. Zudem merkte er an, dass es für die meisten seiner Spieler eine Premiere gewesen sei, mit einem NBA-Profi auf dem Parkett zu sein. Aus dem Team vom Donnerstag waren zuvor nur Kapitän Thomas Klepeisz und Jozo Rados mit Pöltl in einer Mannschaft gestanden. (apa)