Die von Saudi-Arabien finanzierte und deshalb umstrittene neue LIV-Serie hat einiges an Staub aufgewirbelt in der Golfwelt. Jetzt nähert sie sich dem Ende, und der Sieger steht schon vor dem letzten Einzelturnier fest: Der US-Amerikaner Dustin Johnson hat den Titel bereits in der Tasche und kassiert dafür einen Siegespreis in Höhe von nicht weniger 18 Millionen US-Dollar (18,37 Millionen Euro). Johnson kam in den ersten sechs Events fünfmal in die Top Ten, darunter mit einem Sieg in Boston. Nach Punkten führt er mit 121 Zählern und kann vom Südafrikaner Branden Grace (79) nicht mehr eingeholt werden.

"Die Einzelwertung zu gewinnen, ist etwas Großes. Es ist eine Ehre, der erste Einzel-Saisonsieger der LIV zu sein", kommentierte der 38-jährige Johnson in einem Statement. LIV-Präsident Greg Norman gratulierte dem US-Amerikaner. "Das erste Kapitel in der LIV-Golf-Geschichte hätte ohne den Namen Dustin Johnson nicht geschrieben werden können. Ohne Zweifel ist DJ unter den Elitespielern der Welt", sagte Norman.

Für die Gesamtplätze zwei und drei, für die auch noch die enormen Summen von acht bzw. vier Millionen Dollar ausbezahlt werden, gibt es noch mehrere Kandidaten. Österreich-Beitrag Bernd Wiesberger, der dank eines 17. Rangs in Boston in der Punktewertung aufscheint, liegt gesamt auf Platz 53. Die Saison im Einzel wird ab Freitag in Jeddah beendet, zwei Wochen darauf folgt in Miami noch die Team-Championship. (apa)