Die Strafe für Red Bull Racing für das Überschreiten der vorgeschriebenen Kostengrenze steht fest. Laut Automobil-Weltverband FIA muss das Formel-1-Weltmeisterteam sieben Millionen US-Dollar (6,97 Millionen Euro) zahlen. Zudem werden die aerodynamischen Entwicklungsressourcen für die nächsten 12 Monate - etwa das Testen im Windkanal - um zehn Prozent beschnitten. Red Bull hat dem Vorschlag der FIA zugestimmt, womit keine Möglichkeit zur Berufung mehr besteht.

Demnach gab der Rennstall umgerechnet rund 2,15 Millionen US-Dollar mehr als die erlaubten 148,6 Millionen aus. Das Regelwerk wertet Verstöße unter fünf Prozent als "geringfügig". Das Bußgeld für das die Saison 2021 betreffende Vergehen wird nicht von der aktuell geltenden Kostenobergrenze abgezogen. Max Verstappen darf also seinen ersten von nun zwei geholten WM-Titeln behalten.

Als Sieger der Konstrukteurswertung darf Red Bull sowieso die wenigste Zeit - fünf Prozentpunkte weniger als der Zweite, um zehn weniger als der WM-Dritte - im Windkanal verbringen. Im Hinblick auf künftige Entwicklungsschritte dürfte die Strafe einen weiteren Nachteil darstellen. (apa)