Die Griechin Maria Sakkari steht bei den mit 5 Millionen Dollar dotierten WTA Finals in Fort Worth (Texas) als erste Halbfinalistin fest. Die Weltranglistenfünfte besiegte im zweiten von drei Gruppenspielen Aryna Sabalenka aus Belarus klar mit 6:2, 6:4 und ist in Gruppe "Nancy Richey" nun nicht mehr aus den Top zwei zu verdrängen. Sakkari stand auch schon im Vorjahr im Semifinale des Frauen-Masters.

Sakkari hatte sich vergangene Woche in Guadalajara (Mexiko) als letzte Spielerin für den WTA-Saisonkehraus der besten acht Spielerinnen des Jahres qualifiziert.

Im zweiten Gruppenspiel erhielt sich die Weltranglistenzweite Ons Jabeur aus Tunesien ihre Chance auf den Aufstieg. Die Wimbledon- und US-Open-Finalistin gewann gegen die US-Amerikanerin Jessica Pegula mit 1:6, 6:3, 6:3 und darf damit weiter auf den Halbfinaleinzug hoffen.

Nadal pessimistisch

Beim ATP-1000-Turnier in Paris-Bercy hat es unterdessen nach Daniil Medwedew auch den nächsten Topspieler erwischt. Rafael Nadal scheiterte am US-Amerikaner Tommy Paul, den Dominic Thiem vergangene Woche in Wien knapp niedergerungen hatte, mit 6:3, 6:7, 1:6.

Rafael Nadal hat nur geringe Erwartungen an das Finalturnier. 
- © afp / Christophe Archambault

Rafael Nadal hat nur geringe Erwartungen an das Finalturnier.

- © afp / Christophe Archambault

Dies hat den 22-fachen Grand-Slam-Sieger nicht optimistisch für das ATP-Finalturnier vom 13. bis 20. November gemacht. "Es ist schwierig, mir vorzustellen, dass ich jetzt zu den ATP Finals fahre und meine Form dort gut genug ist, um ein Turnier zu gewinnen, das ich nie zuvor gewonnen habe", sagte Nadal. In den vergangenen Tagen habe er nicht genug Zeit auf der Tour verbracht. "Ich meine nicht einmal in Turnieren, aber auch nicht auf den Trainingsplätzen."

Nadal hat sich zum 17. Mal für das Herren-Masters der besten acht Spieler der Saison qualifiziert, seine besten Resultate waren die Finali 2010 und 2013. (apa/red)