Der österreichische Rudersport steht nach einer Tragödie während eines Trainingslagers in Italien unter Schock. Nationalteam-Ruderer Christoph Seifriedsberger ist am Freitagnachmittag bei einem Verkehrsunfall in Sabaudia, 100 Kilometer südlich von Rom, tödlich verunglückt. Der 26-jährige Wiener wurde beim Radtraining in einen Verkehrsunfall verwickelt und erlag seinen Verletzungen, gab der österreichische Ruderverband (ÖRV) bekannt.

Laut lokalen Medien war Seifriedsberger mit anderen Radfahrern unterwegs, als er von einem Auto angefahren wurde. Am Steuer saß eine Frau, die aus der entgegengesetzten Richtung kam und die Kontrolle über das Auto verlor, das in einem Kanal landete. Der U23-Weltmeister von 2016, der sich seit einigen Tage mit der Nationalmannschaft in der Küstenstadt Sabaudia aufhielt, war auf der Stelle tot. 

"Die Ruderfamilie steht ob des unsagbar tragischen Unglücks unter Schock und bittet die Privatsphäre der Angehörigen zu respektieren. Die mitanwesenden Sportler und Betreuer werden psychologisch betreut", teilte der ÖRV mit. 

Die österreichische Ruder-Mannschaft kam am 26. Dezember in Sabaudia an. Neben dem österreichischen Team, das aus etwa 40 Mitgliedern besteht, waren auch eine deutsche Mannschaft, ein englischer und ein irischer Verein im Sportzentrum der Küstenstadt präsent. Die Anwesenheit der österreichischen Ruder-Mannschaft ist schon fast eine Tradition. Seit fast 20 Jahren bereitet sie sich in Sabaudia auf die Wettkampfsaison vor. (apa)