New York. Der Arbeitskampf in der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA ist endgültig beendet. Am Donnerstag stimmten Teambesitzer und Spieler dem neuen Tarifvertrag erwartungsgemäß zu. Beide Seiten hatten sich bereits am 26. November auf eine "vorläufige Vereinbarung" geeinigt. Somit ist der viertlängste Lockout des nordamerikanischen Profisports nach 161 Tagen Geschichte.

Am Freitag starten die Teams mit der Vorbereitung auf die 66. Saison, die am 25. Dezember unter anderem mit der Partie zwischen Titelverteidiger Dallas Mavericks und Vizemeister Miami Heat beginnt.

Die Eigner votierten mit 25:5-Stimmen für den neuen, zehnjährigen Vertrag. Nach Angaben der Gewerkschaft NBPA wurde der Kontrakt von 86 Prozent der 200 Profis, die sich per elektronischer Abstimmung beteiligt hatten, akzeptiert.

Das neue Arbeitspapier sieht unter anderem eine 50:50-Aufteilung der künftigen Jahreseinnahmen vor. In der vergangenen Saison betrugen die Einnahmen rund 4,3 Milliarden Dollar. Verträge haben eine Maximal-Dauer von fünf Jahren (bisher sechs). Die Gehaltsobergrenze liegt bei 58,044 Millionen Dollar, darf im Gegensatz zur Eishockey-Liga NHL jedoch überschritten werden. Das Budget-Minimum beträgt pro Team 46,435 Millionen Dollar.