Wien. Es könnte eine Quizfrage bei der "Millionenshow" sein: Wer wird Aufsichtsratsvorsitzender der neuen Bundes-Sport GmbH? Die richtige Antwort lautet: Armin Assinger. Das hat Sportminister Hans Peter Doskozil am Donnerstag am Rande einer Pressekonferenz der nationalen Anti-Doping-Agentur, bei der das Gütesiegel für kooperierende Fitnesscenter vorgestellt wurde, bekannt gegeben. Die GmbH übernimmt mit Inkrafttreten des Bundessportfördergesetzes per 1. Jänner 2018 sämtliche Agenden der Sportförderung. Sie ist dann Servicestelle für die Sportverbände. Der Ex- Skifahrer und TV-Moderator habe ihn "davon überzeugt, dass er der Richtige ist. Er verfügt über persönliche Erfahrung als Spitzensportler und kennt die österreichische Sportwelt in all ihren Facetten", erklärte Doskozil. Laut dem Sportminister habe der 53-jährige Ex-Gendarm auch klare Vorstellungen für die Weiterentwicklung des Breiten- und Nachwuchssports.

Der Aufsichtsrat ist neben den Kommissionen für Breiten- und Spitzensport, der Geschäftsführung und der Generalversammlung ein Organ der Bundes-Sport GmbH. Ihm obliegen unter anderem die Prüfung der Vermögensgegenstände, Genehmigung von Rechtsgeschäften, die Prüfung des Jahresabschlusses und Berichterstattung sowie die Erstattung eines Vorschlages für die Bestellung und Abberufung des Geschäftsführers. Die Entscheidung über diese Personalie steht noch aus, sie soll noch vor der Nationalratswahl am 15. Oktober erfolgen. "Ich freue mich auf diese ehrenvolle Aufgabe. Mit der Übernahme der Funktion des Aufsichtsratsvorsitzenden folge ich ausschließlich dem Ruf des Sports, der mir Zeit meines Lebens besonders am Herzen liegt", wird Assinger in einer Aussendung des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport zitiert. Die Bestellungen für die weiteren Plätze in dem Gremium stehen dem Finanzministerium sowie der Bundessportorganisation mit einem Schlüssel 1:2 zu.