• vom 06.12.2018, 13:17 Uhr

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Update: 06.12.2018, 16:46 Uhr

Biathlon

Simon Eder starker Dritter im ersten Biathlon-Einzel




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  • Der Salzburger sorgt schon für den zweiten Stockerplatz für den ÖSV in dieser Saison.

Simon Eder lief schon zum zweiten Mal aufs Stockerl.

Simon Eder lief schon zum zweiten Mal aufs Stockerl.© afp/Jure Makovec Simon Eder lief schon zum zweiten Mal aufs Stockerl.© afp/Jure Makovec

Pokljuka. (art) Die Null muss stehen, lautet eine gängige Floskel im Fußball. Dass diese auch im Biathlon zutrifft, bewies Simon Eder im ersten Weltcup-Einzel der Saison in Pokljuka. Nachdem er gemeinsam mit Lisa Hauser am Sonntag mit Platz zwei hinter dem norwegischen Duo in die Saison gestartet war, legte der Salzburger am Donnerstag im wegen Nebels um einen Tag verschobenen 20-Kilometer-Rennen mit einer fehlerfreien Leistung einen dritten Platz nach - und sorgte so für den ÖSV, der seit Sommer in Ricco Groß über einen neuen Cheftrainer verfügt, für einen Start nach Maß in die WM-Saison. Am Freitag und Samstag folgen in Pokljuka die Sprints der Herren und Damen, ehe am Sonntag die Verfolgungsrennen auf dem Programm stehen.

Über 20 Kilometer musste sich Eder nur dem französischen Topstar Martin Fourcade, der schon seinen 71. Weltcupsieg bejubelte, und dem deutschen Stockerl-Premierengast Johannes Kühn geschlagen geben. "Dass es gleich im ersten Einzelrennen mit einem Podestplatz klappt, ist natürlich genial", sagte Eder, zumal auch er seine Probleme gehabt habe. "Der 20er ist immer brutal, speziell auf dieser Höhe. Die Loipe war tief, und ich habe mir schwergetan, läuferisch ans Limit zu gehen." Wichtig sei aber gewesen, dass er am Schießstand die Ruhe bewahrt habe. "Ich habe gemacht, was möglich war und versucht, beim Schießen nicht zu schnell zu arbeiten. Bei einem Schuss habe ich eine Patrone rausrepetiert. Das hat sicher zehn bis 15 Sekunden gekostet, aber wichtig war im Endeffekt der Nuller."


Neben dem 35-Jährigen durfte auch der um 14 Jahre jüngere Felix Leitner zufrieden sein, der mit einem 17. Platz und einem Fehler am Schießstand sein bisher bestes Weltcup-Ergebnis feierte. Auch bei den Damen gab es für die neuntplatzierte Hauser beim Sieg der Ukrainerin Julija Dschyma einen Achtungserfolg.

Dennoch war am Donnerstag im ÖSV nicht nur Jubelstimmung angesagt: Die weiteren Routiniers bei den Herren, Dominik Landertinger und Julian Eberhard, blieben als 33. beziehungsweise 37. hinter ihren Möglichkeiten, Sven Grossegger platzierte sich als 53. außerhalb der Punkteränge.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-12-06 13:28:41
Letzte Änderung am 2018-12-06 16:46:40


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